U20-DM, Teil 2: Hessenrekord der Eintracht-Staffel, Lisa Oed "hitzefest"
  30.07.2018 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) avancierte mit zwei U20-Medaillen zu einer der erfolgreichsten Athletinnen bei der DM in Rostock. Am Samstagabend, die Temperaturen lagen noch immer knapp unterhalb von 30 Grad, erkämpfte sich die WM-Teilnehmerin von Tampere mit 6:38,48 Minuten die Vizemeisterschaft über 2.000 m Hindernis und musste nur Josina Papenfuß (TSG Westerstede/6:35,95) den Vortritt lassen. Keine 24 Stunden später stand die mehrmalige deutsche Meisterin abermals auf der Tartanbahn und bot über 3.000 Meter eine Demonstration ihrer Klasse. Auch hier gab es eine Hitzeschlacht. Oed lief mit 9:35,90 Minuten kontrolliert zum Titel und ließ den von Leandra Lorenz (RSV Eintracht Berlin) mit 9:53,70 Minuten angeführten Verfolgerinnen nie den Hauch einer Chance. Eine Silbermedaille gab es über 100 Meter für Denise Uphoff (Sprintteam Wetzlar), deren 12,01 Sekunden (- 2,8 m/sec.) jedoch vom Winde verweht wurden.  

Die Mädels der LG Eintracht Frankfurt qualifizierten sich über 4x100 Meter als schnellstes Team ihres Vorlaufes in der neuen Hessenrekordzeit von 46,70 Sekunden sicher fürs Finale. Hier konnten Saskia Lindner, Maira Gauges, Miriam Sinning und Katharina Plock noch einen Tick zulegen, stürmten in 46,66 Sekunden auf Rang zwei und verbesserten die fast 37 Jahre alte Rekordmarke des TV Gelnhausen (46,95) abermals. Anfang August 1981 standen Dorothe Eifler, Karin Lix, Gabriele Skudlarek und Ute Lix in dem TVG-Staffelquartett.

Im Dreisprung lag Lene Maurer (TV Bad Schwalbach) bis zum fünften Durchgang mit 12,32 Metern auf Bronzekurs, wurde dann aber von Imke Dahlmann (SC Preußen Münster/12,42) knapp abgefangen. Das identische „Schicksal“ erlitt Lara Herdner (LG Eintracht Frankfurt/14,88) im Kugelstoßen. Sie verlor die erhoffte Bronzemedaille im letzten Durchgang an Hanna Meinikmann (TV Wattenscheid), die ebenfalls exakt 14,88 Meter markierte und die bessere zweitbeste Weite vorweisen konnte. Ebenfalls auf Rang vier: Anabel Peine. Die LG-Hochspringerin überquerte wie Bianca Stichling (TSG Weinheim) 1,74 Meter, hatte jedoch mehr Fehlversuche auf dem Zettel.

Weitere HLV-Athleten im Endkampf bzw. Finale: Johanna Berrens (Sprintteam Wetzlar) 4. über 400 Meter in 55,50 Sekunden; Lea Kurz (TSV Kirchhain) 6. im Stabhochsprung mit 3,70 Meter; Laura Siegel (TuS Weilmünster) 6. im Hammerwerfen mit 51,31 Meter; Luca Marie Jahn (TV Flieden) 6. über 2.000 Meter Hindernis in 7:08,81 Minuten.

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