Anti-Doping

Fair-Play bildet den Grundstein jedes sportlichen Wettstreites. Der Kampf gegen Doping sowie Leistungsmanipulationen aller Art stellt daher ein zentrales Thema und eine der größten Herausforderungen für den organisierten Sport dar.

„Doping ist das Vorhandensein einer verbotenen Substanz, seines Metaboliten oder eines Markers in Körperbestandteilen eines Athleten. Doping ist die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden.“ (Definition WADA)

Der Hessische Leichtathletik-Verband stellt sich seit vielen Jahren intensiv dem Anti-Doping-Kampf:

  • Seit Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts werden in Hessen, als lange Zeit einzigem Landesverband bundesweit, Doping-Kontrollen bei Landesmeisterschaften durchgeführt.
  • Verträge mit haupt- und nebenamtlichen Trainern beinhalten seit vielen Jahren eine entsprechende Anti-Doping-Klausel.
  • Athleten werden durch den Landesverband nur dann gefördert, wenn sie Anti-Dopingbestimmungen unterschrieben haben.
  • Alle Athleten, die in die Kaderförderung des HLV aufgenommen werden, erhalten in ihren Nominierungsunterlagen Hinweise auf die jeweils gültigen Anti-Doping-Informationen des DOSB, LSBH und des DLV.
  • Bei der Berufungsveranstaltung sowie Trainingsmaßnahmen von Kaderathleten werden für Athleten, Trainer und Eltern Informationen sowie Vorträge zur Prävention angeboten.
  • Seit 2006 hat der HLV – als einer der ersten Leichtathletik-Landesverbände – einen Anti-Doping-Beauftragten in seinen Reihen.
  • 2008 wurde der Anti-Doping-Beauftragte in Satzung und Verwaltungsordnung verankert.
  • Informationsveranstaltungen in Kreisen, Vereinen, bei Kadermaßnahmen und Wettkämpfen klären über Anti-Doping-Prävention auf.

Der Hessische Leichtathletik-Verband appelliert an alle, sich umfassend über Anti-Doping-Bestimmungen zu informieren und bei jedem Zweifel, ob ein Medikament genommen werden darf, zuvor den Rat von Experten einzuholen.