Und der Frankfurter Sportler des Jahres heißt: Kevin Kranz
  18.11.2018 •     Leistungssport


Verdiente Ehrung für den erfolgreichsten hessischen Sprinter in den zurückliegenden Monaten: Kevin Kranz ist am Samstagabend als Frankfurter Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Der 20-jährige Topathlet vom Sprintteam Wetzlar setzte sich gegen den Profiboxer Leon Bunn (Spirit Frankfurt), Schwimmer Jan-Philip Glania (SG Frankfurt), Extrem-Hindernisläufer Fabian Sinning (TuS Nieder-Eschbach) sowie den deutschen 400-Meter-Meister und EM-Teilnehmer Luke Campbell (LG Eintracht Frankfurt) durch.

Für Kranz, der in Frankfurt geboren wurde und dort wohnt, war es eine überfällige öffentliche Anerkennung, nachdem er von den Frankfurter Medien den kompletten Wettkampfsommer überwiegend ignoriert wurde. Leider kam es bei Bühnen-Interview von Kranz zu einem Fauxpas, da unter seinem Namen der falsche Verein (LG Eintracht Frankfurt) eingeblendet wurde. Seine nächsten sportlichen Ziele definierte der 10,24-Sekunden-Sprinter so: Teilnahme an der 2019er WM in Doha (Katar) und den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

Im Rahmen der achten Frankfurter Sportgala, die in den Mainarcaden der Stadtwerke stattfand, wurde der zurückgetretenen Hammerwerferin Kathrin Klaas eine Sonderehrung für ihre herausragende sportliche Karriere zuteil. Ob sich die Gäste bei der Verabschiedung der 34-Jährigen nun gleich erheben mussten, wie von Moderator Florian Nass eingefordert, mag eine sehr persönliche Geschmacksfrage sein. Es schien zumindest ein bisschen dick aufgetragen. Nach der Verabschiedung bei der Olympischen Ballnacht des Landessportbundes Hessen im Wiesbadener Kurhaus war es die zweite Würdigung der sportlichen Leistungen von Kathrin Klaas. Neue Herausforderungen hat die Olympiavierte von London 2014 längst gefunden: Als Mitglied des Social-Media-Teams im Polizeipräsidium Frankfurt.

Und noch eine Ehrung, die allerdings nur alle zwei Jahre stattfindet: Wie weitere sieben Vereine bzw. LGs wurde die LG Eintracht Frankfurt mit dem Sportpreis „Sport kennt keine Grenzen“ und einem Förderscheck ausgezeichnet.