Punkte, Punkte, Punkte …
  31.07.2018 •     Leistungssport


Die deutschen Meisterschaften U20/U18 sind alljährlich nicht nur ein Gradmesser für die besten jugendlichen Leichtathleten, sondern auch für die Landesverbände. Doch wie funktioniert das? Im Prinzip relativ einfach. Es wird eine Art Nationenwertung wie bei internationalen Titelkämpfen durchgeführt, das heißt in den einzelnen Disziplinen werden für Platz 1 acht Punkte gutgeschrieben, für Platz 8 ein Punkt. Dann wird addiert. Zudem gibt es die altbekannte Medaillenstatistik.

Daraus ergibt sich eine Rangfolge der Landesverbände nach dem Motto: Wer war der erfolgreichste bei den Jugendmeisterschaften? Hessen ist der insgesamt dritt- bzw. viertgrößte Landesverband, das heißt der Anspruch ist natürlich auch, dies in erwähntem Ranking darzustellen. Was allerdings nicht immer gelingt. Die vergangenen Jahre verdeutlichen jedoch einen klaren Aufwärtstrend, wie die beigefügten Screenshots dokumentieren. Das ganze Procedere ist natürlich ohne detaillierte Analyse und Ableitung weiterer Maßnahmen recht sinnlos und nur bedingt wenig aussagekräftig.

Am vergangenen Freitag bis Sonntag wurden in Rostock insgesamt 186 Punkte geholt - zusammen mit den Langstreckenmeisterschaften sowie den anstehenden Mehrkampfmeisterschaften ist also ein gutes Ergebnis erreicht bzw. möglich. Was nicht in die vom Deutschen Leichtathletik-Verband initiierte Auswertung einfließt, sind die Staffeln. Und gerade in diesem Segment war der HLV auch im Jahr 2018 wieder sehr erfolgreich. Beispielhaft erwähnt sei der jüngste Hessenrekord der weiblichen 4x100-Meter-Staffel (U20/LG Eintracht Frankfurt/Trainerin Petra Schenten).