Gute Weiten beim Testwettkampf des hessischen Hammerwurf-Kaders
  27.03.2018 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Eine Woche vor dem Aufbruch zum Trainingslager ins Bundesleistungszentrum Kienbaum, nahmen einige der Schützlinge von Landeskader-Trainerin Regine Isele beim Testwettkampf im Sportzentrum an der Hahnstraße ihre Wurfgeräte in die Hand. Das Leistungszentrum in Frankfurt war kurzfristig für die LSG Goldener Grund - Selters eingesprungen, deren Anlage witterungsbedingt „unbewerfbar“ war. 

Eine starke Leistung lieferte Jette Priedemuth (Königsteiner LV) ab, die bei der U18 ihren „Hausrekord“ um knapp zwei Meter auf nun 53,50 Meter steigerte, erneut locker die DM-Norm für Rostock übertraf und damit aktuell die Nummer vier in der noch jungen deutschen Jahresbestenliste ist. Auf den beiden nächsten Plätzen folgten die Kader-Kolleginnen Lena Bürkle (LG Eintracht Frankfurt/37,39 m) sowie Katharina Hoja (LG Seligenstadt/36,95 m). 

Langsam wieder aufwärts geht es nach längerer Verletzungspause bei zwei Athletinnen der Altersklasse U20. Laura Siegel (TuS Weilmünster/41,09 m) und Darleen Kronsfoth (TV Eschhofen/40,97 m) tasten sich langsam wieder an ihre alte Form heran und nähern sich der DM-Norm von 42,00 Metern an. Zwei neue Bestmarken hatte beim jüngeren Nachwuchs in der W15 ein Duo im Trikot des ASC Darmstadt im Gepäck. Jola Schmidt verbesserte sich als Siegerin auf 35,74 Meter und hakte damit die Norm (30,00 m) für die „Süddeutschen“ ab. Für ihre Vereinskollegin Ronja Schneider konnten die Kampfrichter 29,90 Meter notieren.  Auch Tim Steinfurth (TSG Eppstein) konnte überaus zufrieden die Heimreise antreten. Der Youngster ließ mit der neuen Bestweite von 43,68 Metern in der Altersklasse M-14 nichts anbrennen und löste damit ganz sicher das Ticket für die süddeutschen Titelkämpfe in Walldorf (Baden).  

„Die Veranstaltung war besonders für die jüngeren Altersklassen eine willkommene Gelegenheit, die guten Trainingsresultate auch einmal unter Wettkampfbedingungen abzurufen, was teilweise gelungen ist. Laura und Darleen finden nach sehr langer Wettkampf-Abstinenz wieder langsam in die Spur zurück. Prima, dass hier beide die 40 Meter geknackt haben. Bei Jette stellen wir momentan von drei auf vier Drehungen um. Hier fehlt natürlich noch etwas die Konstanz, um alle Würfe zu stehen. Die Weite ist für diesen frühen Zeitpunkt in der Saison aber wirklich gut“, so Landestrainerin Regine Isele in ihrem Fazit.