Elf Hessen beim 1. DLV-Talent-Camp in Kienbaum
  19.03.2018 •     Jugend , Leistungssport , Wettkampfsport


Vier Monate nach dem Fair-Play-Camp Mitte November in Saarbrücken stand im Olympischen Trainingszentrum Kienbaum die nächste große Maßnahme des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für den NK2-Kader auf dem Programm. Zum besseren Verständnis: Der NK2-Kader ist der frühere D/C-Kader, und eingeladen in die Trainingsstätte 40 Kilometer östlich von Berlin waren auch elf hessische Nachwuchsathletinnen und -athleten sowie deren Heimtrainer/innen.

Sie alle waren bei einer Premiere dabei, denn die viertägige Maßnahme hieß 1. DLV-Talent-Camp. Dementsprechend namhaft war die Besetzung: Eingeplant für die Eröffnungsrede war DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska, der aber kurzfristig absagen musste und von U18-Bundestrainer Jörg Peter vertreten wurde. Peter war am nächsten Morgen auch gemeinsam mit Dietmar Chounard (U20-Bundestrainer) und Dominic Ullrich (Vorsitzender Bundesausschuss Jugend) beim Thema „Perspektiven in der Nachwuchs-Leichtathletik“ ein gefragter Gesprächspartner. Des Weiteren gab es für die Heimtrainer wertvolle Informationen, die Kaderathleten durchliefen sportmotorische und andere Leistungstests; für weitere funktionale Tests waren zwei Physiotherapeuten vor Ort. Ein weiteres Informationsthema waren die Erwartungshaltungen bei internationalen Meisterschaften. In diesem Kontext ist ein von der Universität Wien präsentierter Test zu sehen, mit dem die Reaktion in Stresssituationen gecheckt wurde.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Antonia Dellert (LG Seligenstadt/Sprint), Leia Holtwick (TV Groß-Gerau/Sprint), Sophia Volkmer (LG Wetzlar/800 Meter), Jenna Fee Feyerabend (TV Groß-Gerau/Mehrkampf, Hochsprung), Aaron Heinz (MTV Kronberg/Hürdensprint), Lilly Urban (LG Eintracht Frankfurt/Speerwurf), Fabienne Fliedner (TSV Friedberg-Fauerbach/Langhürden), Antonia Unger (LG Wetzlar/Hürdensprint), Moritz Mainka (Wiesbadener LV/Hürdensprint). Auf dem Foto fehlen Jette Priedemuth (Königsteiner LV/Hammerwurf), die einen Tag früher abreisen musste, und Max Grabosch (Mittel-/Langstrecke/SSC Hanau-Rodenbach).