52 Hessen in fünf Bundeskadern
  16.11.2018 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Unter den insgesamt 572 Athletinnen und Athleten, die in die fünf verschiedenen Bundeskader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) aufgenommen wurden, sind auch 52 Hessen. Genauer: Hessinnen und Hessen, die für einen hessischen Verein an den Start gehen. Erwartungsgemäß ist die LG Eintracht Frankfurt mit zwölf Berufungen weiterhin am stärksten vertreten, dahinter folgen der SSC Hanau-Rodenbach und das Sprintteam Wetzlar (jeweils 6), der Königsteiner LV (5), der Wiesbadener LV und der ASC Darmstadt (jeweils 4) sowie der TV Groß-Gerau, der TV Rendel und die LG Seligenstadt (jeweils 2).

Die Kader gliedern sich wie folgt: Olympiakader (OK), Perspektivkader (PK), Ergänzungskader (EK), Nachwuchskader 1 (NK1/U23 und U20) sowie Nachwuchskader 2 (NK2). In den zuletzt genannten Kader wurden in Abstimmung mit den Landesverbänden insgesamt 104 jüngere Talente berufen, etwa die diesjährige M15-Mehrkämpferin Hawa Jallow (Wiesbadener LV/100 Meter/Jahrgang 2003).

Den Sprung in den Olympiakader und damit in die höchste Förderstufe ist nur einer hessischen Athletin gelungen: Carolin Schäfer von der LG Eintracht Frankfurt, EM-Dritte im Siebenkampf und mit 6.602 Punkten Fünfte der Weltjahresbestenliste. 14 HLV-Athleten sind in den Perspektivkader aufgenommen worden: Kevin Kranz, Michael Pohl, Steven Müller und Lisa Mayer (alle Kurzsprint), die Mittelstreckenläufer Marc Reuther und Marvin Heinrich, die Weitspringerinnen Julia Gerter und Maryse Luzolo, Luke Campbell (400 Meter Hürden), Katharina Heinig (Marathon), Claudia Salman-Rath (Siebenkampf) und Dennis Hutterer (Zehnkampf), Lisa Oed sowie Lisa Tertsch (3.000 Meter Hindernis).

EM-Teilnehmerin Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt), DLV-Jahresbeste über 1.500 Meter in 4:05,95 Minuten, gehört dem Ergänzungskader an.

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