2. CrossFondo TaunusTripleBergSprint (TTBS) des ARQUE e.V. dieses Jahr mit abgeändertem Modus
  04.07.2020


Auch 2020 geht es den Feldberg hinauf – der Situation geschuldet diesmal im Einzelstart mit virtueller Wertung. Der HLV geht mit einem eigenen Team an den Start.

Die zweite Auflage des karikativen TTBS findet laut Renndirektor Michael Lederer 2020 als „coronasicheres Laufangebot für Bergziegen“ statt. Mit dem Slogan „uffgerappelt…nuffgedappelt – Oder hast Du was Besseres vor?“ sollen auch dieses Jahr zahlreiche Laufinteressierte für diesen kreativen Event begeistert werden.

Beim TTBS geht es darum, möglichst schnell bergauf zu laufen: 1.249 Meter weit, bei 16 Prozent Steigung und 170 Metern Höhenunterschied. Die Teilnehmer laufen auf der Originalstrecke des TTBS auf der legendären Nordbahn im Feldbergmassiv im Taunus. „Es handelt sich bei der diesjährigen Ausgabe nicht um einen organisierten Tages-Event, sondern um ein zeitraumbezogenes Laufangebot mit Einzelstarts“, erklärt Lederer, der auch Vizepräsident des ARQUE e.V. ist. Vier Monate lang (bis 31. Oktober) können sich die Teilnehmer rund um die Uhr und so oft sie wollen der Strecke stellen. All you can run!

Die Laufzeiten werden eigenständig erfasst und können ins Online-System übertragen werden. Die Ergebnisse und Ranglisten werden täglich aktualisiert und können eingesehen werden. Neben den Einzelrennen in verschiedenen Altersklassen, können sich die Aktive auch für die Formate Firmen- Feuerwehr- und Rettungsdienstlauf sowie für die Kinder-Staffel anmelden. Es gibt Urkunden, Medaillen und Pokale zu gewinnen. Die Gesamtsieger werden virtuell geehrt. „Ganz besonders freut mich, dass der HLV ein eigenes Lauf-Team stellen wird“, so der ehemalige Weltklasseleichtathlet und Vorsitzende des Leichtathletik-Förderverein Hessen e.V.

Der gesamte Überschuss kommt wie immer der ARQUE (Arbeitsgemeinschaft für Querschnittsgelähmte) für Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Spina bifida zugute.

In der ARQUE haben sich seit 1979 etwa 600 Eltern querschnittgelähmter Kinder und Jugendlicher sowie Jugendliche und Erwachsene, die von einer Querschnittlähmung betroffen sind, zur gegenseitigen Hilfe zusammengeschlossen. Eine Organisation motivierter Erwachsener und Eltern, die sich um Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer angeborenen Querschnittlähmung kümmern. Kümmern heißt dabei, sich den medizinischen, pflegerischen und sozialen Aufgaben zu stellen und insbesondere auch jungen Eltern Mut zu machen, wenn in der Familie ein Kind mit einer solchen Behinderung geboren wird – und dies passiert in Deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1.000.

Alle Informationen rund um den TTBS finden Sie auf der eventeigenen Homepage.