Maryse Luzolo beendet die Saison beim ISTAF mit starken 6,50 Metern
  14.09.2020 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Das war’s. Die nicht ganz einfache Saison 2020 ist abgehakt. Beim ISTAF in Berlin gingen noch einmal zwei Hessinnen auf die Jagd nach Zentimetern und Sekunden. Im Weitsprung legte Maryse Luzolo (Königsteiner LV) prächtig los, flog gleich mit dem ersten Versuch auf 6,50 Meter, ging mit dieser Weite vorerst in Führung und blieb nur drei Zentimeter unter ihrer Saisonbestmarke. Danach sprang der Schützling von Jürgen Sammert „volles Risiko“, um eventuell noch ein paar Zentimeter draufzulegen. Das Vorhaben klappte jedoch nicht und Maryse wurde in dem mit rund 5000,- US-Dollar dotierten Wettbewerb Siebte. Die KLVlerin wurde im letzten Durchgang noch von „Dauer-Riavlin“ Merle Homeier (LG Göttingen) knapp überholt, die zwei Zentimeter weiter sprang.

Über die 100 Meter traf Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), in dieser Saison mit 11,11 Sekunden Deutschlands schnellste Sprinterin, mit Dafne Schippers (NED) sowie Marie-Jose Ta Lou (CIV) auf zwei absolute Top-Athletinnen. Die Holländerin, in Peking WM-Zweite über 100 Meter, holte sich in Berlin mit der Jahresbestzeit von 11,26 Sekunden den Sieg. Platz zwei ging nach 11,38 Sekunden an die Athletin von der Elfenbeinküste, die bei der letzten WM in Doha Silber holte.

Rebekka Haase fand nicht so richtig ins Rennen und musste mit 11,54 Sekunden als Sechste noch der Jugendlichen Lilly Kaden (FC Schalke 04/11,45 sec.) sowie Nationalteam-Kollegin Lisa Nippgen (MTG Mannheim/11,46 sec.) den Vortritt lassen.