Der Deutsche Olympische Sportbund und die 16 Landessportbünde fordern eine Öffnung des Sports
  11.05.2021 •     HLV , Breitensport


Die 16 Landessportbünde (LSB) haben sich gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 8. Mai 2021 in einer Videokonferenz mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Menschen und den Sport in Deutschland befasst. LSB und DOSB fordern eine Öffnung des Sports.

Der Hauptausschuss des Landessportbundes Hessen hat im Anschluss an die Corona-Konferenz von DOSB und LSB eine Resolution Richtung Politik veröffentlicht. Darin wir proklamiert, dass Sport einen wichtigen Teil der Lösung zur Bewältigung der Corona-Pandemie darstellt. Die Politik sollte die Potenziale des Sports anerkennen und nutzen. Dazu sollte baldmöglichst mehr verantwortbarer Sport ermöglicht und Sportanlagen geöffnet werden.

„Nur dann kann die positive Wirkung des Sports zur physischen und psychischen Gesundheit sowie die gemeinschaftsstiftenden Sozialkontakte durch den Sport wieder zum Tragen kommen“, sagt DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„Die Zeit ist reif, um zu einem geordneten Sportbetrieb zurückzukehren“, meint HLV-Präsident Klaus Schuder. „Sporttreiben war und ist weiterhin nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung zur Pandemiebekämpfung. Wir sind in der Lage, auch in der aktuellen Situation verantwortbare Angebote zu unterbreiten. Wesentliche Grundlage ist der konsequente Dreiklang von Impfen, Testen und Kontakt-Nachverfolgung. Dies zusammen mit den im Sport etablierten Hygiene- und Schutzkonzepten erlaubt es, den Sport wieder zu öffnen. Umso wichtiger ist es, den Trainer*innen und Übungsleiter*innen für diese Arbeit jetzt ein Impfangebot zukommen zu lassen.“

Hier der Link zur Resolution.