Peter Burmeister gestorben
  24.06.2017 •     Trainerportrait


Die hessische Leichtathletik trauert um Peter Burmeister. Der frühere 200- und 400-Meter-Läufer von der HTG Bad Homburg ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Burmeister, der zwölf Jahre von Frank Walton trainiert wurde, hatte seine erfolgreichste Saison im Jahr 1982, in jenem Sommer lief er persönliche Bestzeiten von 21,7 beziehungsweise 47,80 Sekunden und war für den Deutschen Leichtathletik-Verband bei einem Junioren-Länderkampf am Start. Nach seiner aktiven Laufbahn und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre machte Burmeister als Manager international Karriere, lebte zwischenzeitlich im Ausland, unter anderem in Genua (Italien), zuletzt wieder in Bad Homburg. „Das Leben ist nicht immer fair“, sagt Walton, der mit seinem ehemaligen Athleten bis zuletzt freundschaftlich in Kontakt stand. Ex-Sprinter Christian Müller, damals für die LG Frankfurt aktiv, erinnert sich so: „Peter war immer eine Frohnatur, immer am lachen. Ein richtiger Kumpel und ein sehr angenehmer ‚Gegner‘. Die Nachricht von seinem Tod hat mich geschockt.“
Peter Burmeister, der an Rückenmarkkrebs litt, hinterlässt eine getrennt von ihm lebende Ehefrau und vier Kinder.
Trauerfeier und Beerdigung finden am Mittwoch, 28. Juni, um 15 Uhr auf dem Waldfriedhof in Bad Homburg statt (tin.)