Hochsprung-Meeting in Okriftel am Pfingstmontag
  18.05.2018 •     Wettkampfsport


Es gibt ja einige Möglichkeiten, sich über Pfingsten regionale Leichtathletik mit prominenten Teilnehmern anzuschauen. Etwa am Sonntag in Frankenberg (Eder) oder fast drei Tage von Samstag bis Montag in Fränkisch-Crumbach (Odenwald). Wer es nicht so mit dem Werfen und Stoßen hat und zudem im Rhein-Main-Gebiet bleiben möchte, dem bietet sich am Pfingstmontag das 5. Okrifteler Hochsprung-Meeting an. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom TV Okriftel und dem Hochsprung-Team des DLV organisiert, und vor diesem Hintergrund finden die Talentsichtungs-Wettkämpfe (U16/U14) statt. Der Hauptwettkampf der Frauen und weiblichen Jugend (U18/U20) beginnt um 14.30 Uhr. Am Start sind unter anderen die deutsche Meisterin Jenna Fee Feyerabend (TV Groß-Gerau), die bereits die Norm für die U18-EM (1,76 Meter) erfüllt hat. Die Hauptkonkurrenz Männer/Jugend (U18/U20) beginnt um 16.30 Uhr. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Tomas Janda (USC Mainz/2,10 Meter), Ferdinand Bopp (LAZ Saar 05/2,09) und Henning Freudenberger (LG Eintracht Frankfurt/2,07). Für beide Wettkämpfe hat ein hilfsbereiter örtlicher Schreiner einen Matten-Unterbau angefertigt, so dass die Fallhöhe bei einem Meter abgebremst wird. Und wie zu hören ist, wird Kristofer Lamos die Siegerehrungen vornehmen. Nicht mehr ganz jungen Leichtathletik-Interessierten wird bei diesem Namen gewiss in den Sinn kommen, dass Lamos einst im Trikot der LG Frankfurt sehr beachtenswerte 2,28 Meter überquert hat. 1999 ist das gewesen, und damit war er der vorletzte Hochspringer, der Hessen nicht nur national gut repräsentiert hat. Martin Günther schloss diese Hochphase dann ab. Der Sohn von Lamos ist in Okriftel übrigens im U16-Wettkampf am Start.