Hessische Werfer gut vorbereitet für die Saison
  28.04.2019 •     Leistungssport , Jugend


Sprints und Sprünge statt Strand, reichlich Würfe statt entspanntem Liegen am Strand: Die hessischen Werfer haben die Osterferien einmal mehr für ein intensives Trainingslager im Bundesleistungszentrum Kienbaum genutzt.

„Wir haben hier mit einem großen Wurfplatz, einem gut ausgestatteten Kraftraum, einer Leichtathletikhalle und einem Stadion optimale Rahmenbedingungen. Bei schlechtem Wetter ist ein Ausweichen ins Wurfhaus möglich und wir können unser Training im Trockenen durchführen“, so Regine Isele (HLV-Cheftrainerin Wurf), die mit fünf Nachwuchsathleten aus dem Landeskader für eine gute Woche nach Brandenburg gereist war.

Die Gruppe absolvierte das Trainingslager ohne Probleme und gesundheitliche Ausfälle. „Wir konnten gut und intensiv arbeiten, da unser Team diesmal etwas kleiner war. Der Fokus in den zehn Einheiten lag auf spezieller Kraft, wir haben also eher mit etwas schwereren Hämmern und Geräten geworfen. Das sportliche Programm wurde durch umfangreiche Reha-Maßnahmen ergänzt. Sauna, Whirlpool, Physiotherm-Kabine und Kältekammer (-110 Grad) wurden abwechselnd genutzt. Hier konnten wir auch Synergie-Effekte durch die Anwesenheit der Wurf-Bundeskader nutzen, zu denen wir einen guten Kontakt haben“, so Isele.

Für die Hammerwerfer folgt jetzt ein weiterer mehrwöchiger Trainingsblock, ehe es dann bei den hessischen Meisterschaften in Kassel ernst wird. Zuvor steht noch ein Test bei den Regional-Meisterschaften in Selters auf dem Programm. Die (Hammer-)Kaderathleten aus Nordhessen waren mit Stützpunkt-Coach Helmut Schneider nach Raabenberg (Sachsen) ausgewichen, da es in Kienbaum für eine weitere Gruppe keine Übernachtungskapazitäten mehr gab. Heimtrainer Michael Krause hatte mit seinen Schützlingen ebenfalls in Kienbaum seine Zelte aufgeschlagen, ebenso Steffen Reumann (HLV-Coach Kugel/Diskus) mit seiner Truppe.