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Ticker

05.06.2014
E-Kader: geänderte Kriterien für 2014/15

27.05.2014
Kaderbewerbungsbogen online

11.05.2014
WICHTIG: Hinweise zur Seltec-Lizenz

17.03.2014
Wettkampfsport – Änderungen 2014

01.01.2014
Wichtige Informationen zum Meldevorgang / LA.net und IE10, IE11


28.07.2014
Die Bestenlisten für 2014 wurden aktualisiert

24.07.2014
Teilnehmer SDM U23/ U16(AK15+14).

24.07.2014
Süddeutsche U23/U16 - geänderter Zeitplan

24.07.2014
Liste der Vereinssportfeste aktualisiert.

22.07.2014
DM Ulm - Zeitplanänderung

 Archiv

Die nächsten Termine

26./27.07.2014
Deutsche Meisterschaften

26./27.07.2014
Thorpe Cup (Länderkampf Deutschland - USA der Zehn-/SiebenkämpferInnen)

02./03.08.2014
SDM U23/ U16(AK15+14)

Die nächsten Meldeschlüsse

29.07.2014
DM Jugend U16
(melden in LA.Net möglich)

05.08.2014
DM Mehrkampf M/W, U23, U20
(melden in LA.Net möglich)

12.08.2014
DM Mehrkampf U18, U16

News

22.07.2014
Starke Sprünge bei Mehrkampfmeisterschaften

21.07.2014
Fabian Christ möchte in Eugene „etwas reißen“

20.07.2014
Endlich im Nationaltrikot

20.07.2014
Matthis-Leon Wilhelm wieder deutlich über 7 Meter

 Archiv

 

28.07.2014


2. Titel nach 2011: Christiane Klopsch (Foto: IRIS)

Klopsch und Günther: Titel-Freude größer als Norm-Frust, Silber für Krause und Tesfaye

Junge Athleten haben am Abschlusstag der 114. Deutschen Meisterschaften im Ulmer Donaustadion ihre Chance genutzt und sich nicht nur für die bevorstehende EM in Zürich (Schweiz/12. bis 17. August) empfohlen. So zeigte die Dreispringerin Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz/14,34 Meter) einen Wettkampf auf konstant hohem Niveau, in dem sie ihre alte Bestleistung gleich dreimal übertraf. Die junge Sprinterin Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) sicherte sich nach dem Sieg in der Halle auch den 200 Meter-Titel im Freien inklusive EM-Norm. Christina Hering (LG Stadtwerke München) bewies, dass man über 800 Meter auch ohne Tempomacher schnell sein kann. Ihr Disziplinkollege Dennis Krüger (1. VfL Fortuna Marzahn) bestätigte seine gute Ausgangsposition und die spurtstarken Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) und Richard Ringer (VfB LC Ludwigshafen) überraschten die Favoriten über 1.500 und 5.000 Meter.

Aus hessischer Sicht ragten die zwei Titel für 400 Meter Hürdenläuferin Christiane Klopsch (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) und Hochspringer Martin Günther (LG Eintracht Frankfurt) heraus. Beide belohnten sich für ihr Durchhaltevermögen, ihre Geduld in den letzten Jahren sowie ihre Bereitschaft neue Wege zu gehen. Medaillen in silberner Farbe gab es für die Frankfurter Hindernisläuferin Gesa-Felicitas Krause sowie den Mittelstreckler Homiyu Tesfaye (1.500 Meter).

Insgesamt schloss der Hessische Leichtathletik-Verband die drei Wettkampftage an der Donau mit sieben Podest- (3x Gold, 3x Silber, 1x Bronze) und zehn weiteren Endkampfplatzierungen (3x 4., 4x 6., 1x 7. sowie 2x 8.) ab.

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27.07.2014


Kathrin Klaas (Foto: IRIS)

DM: Klaas beendet Heidlers Titelserie

Starke Sprintleistungen, die durch den Deutschen 100 Meter-Rekord von Julian Reus (TV Wattenscheid/10,05 Sekunden) ihre Krönung erlebten, vier Hürdensprinterinnen unter der EM-Norm von 13 Sekunden, Thomas Röhlers Siegeswurf mit dem Speer auf 84,28 Meter, ein Überraschungssieg im Weitsprung durch den "Stelzenspringer" Markus Rehm (Bayer Leverkusen/8,24) und eine Serienbrecherin aus Frankfurt – das waren die Schlagzeilen des 2. Tages der 114. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Ulmer Donaustadion, wo sich die Athleten am Anfang mit Regen, später mit Schwüle und den ganzen Tag über mit starkem Wind auseinanderzusetzen hatten.

Die hessischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen nach zwei Wettkampftagen mit jeweils einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille (alle im Hammerwurf der Frauen) sowie drei weiteren Endkampfplatzierungen (zwei vierte und ein sechster Rang) in den Statistiken.

Drei Frankfurterinnen vorn im Hammerwurf. Das war zu erwarten. Und doch war alles neu im Ulmer Donaustadion.

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25.07.2014


Christiane Klopsch (Foto: IRIS)

Christiane Klopsch läuft um die EM-Norm: „Ich bin in der Form meines Lebens“

Im August 2013 saß Christiane Klopsch vor dem Fernseher und verfolgte die Leichtathletik-WM. Frustrierend sei es gewesen, diese Bewegtbilder zu sehen, sagt sie. Die Titelkämpfe in Moskau sind der Saisonhöhepunkt gewesen, und die 400-Meter-Hürdenläuferin von der LG Friedberg-Fauerbach war nicht dabei. Norm verpasst, die Teilnahme an der Universiade war da nur ein schwacher Trost. „Ich habe es trotzdem positiv umgesetzt und mich gefragt: Was kannst Du tun, damit es nächstes Jahr richtig kracht?“ Nach einem Gespräch mit ihrer Trainerin Sieglinde Weber wurden die Umfänge erhöht, Kraft- und Stabilisationsübungen in den Vordergrund gerückt, die Zusammenarbeit mit einer Ernährungsberaterin gesucht. Mittlerweile hat sich die Hessin auf 56,02 Sekunden verbessert, doch zur EM-Norm des deutschen Verbandes fehlen immer noch 12 Hundertstel. Und die letzte Chance hat Christiane Klopsch an diesem Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Ulm. „Ich bin total entspannt und in der Form meines Lebens“, sagt sie. „Eigentlich dürfte die Norm kein Problem sein.“

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25.07.2014


Seit 11 Jahren Hammerwerferin: Carolin Paesler (Foto: IRIS)

Nicht nachdenken, werfen

Abgeschiedenheit und Schlichtheit spornen so manchen zu Höchstleistungen an. So geschehen bei Gewichtheber Matthias Steiner und Hammerwerferin Betty Heidler. Beide trainierten schon auf dem knapp 1.400 Meter hohen Herzogenhorn im Schwarzwald – und wurden danach Olympiasieger (Steiner/2008) beziehungsweise Weltmeisterin (Heidler/2007). Die Weltrekordhalterin (79,42 Meter) und Weltjahresbeste (78,00) und ihr Trainer Michael Deyhle haben vor den 114. Deutschen Meisterschaften in Ulm (25. bis 27. Juli) wieder Quartier auf dem Herzogenhorn bezogen. Und mit ihnen Carolin Paesler, seit 2013 im Eintracht-Trikot und drauf und dran als dritte Frankfurter Hammerwerferin hinter Kathrin Klaas (74,62) auf den EM-Zug nach Zürich (Schweiz/12. bis 17. August) zu springen.

Noch liegt die 23-Jährige knapp unter der vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderten 1. Norm für Zürich. Die steht bei 70,80 Metern. Am 27. Juni in Schönebeck fehlten Carolin Paesler mit 70,76 Metern ganze vier Zentimetern zur sicheren EM-Teilnahme.

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24.07.2014


Viermal weiter als 6 Meter: Maryse Luzolo (Foto: IRIS)

U20-WM: Endlich Bronze für Maryse Luzolo

Im Jahrbuch des Hessischen Leichtathletik-Verbandes sagte Weitspringerin Maryse Luzolo (LG Eintracht Frankfurt) im letzten Jahr: "Zwei Mal der vierte Platz – das kann ja auch noch nicht alles gewesen sein." Und sie ließ Taten folgen. Bei der 15. U20-WM in Eugene (US-Bundesstaat Oregon) hat die 19-Jährige diese Serie durchbrochen und mit Bronze ihre erste Medaille bei einem internationalen Großereignis gewonnen. Nach den besagten vierten Plätzen bei der U18-WM in Lille (Frankreich/2011) und den europäischen U20-Titelkämpfen in Rieti (Italien/2013) erzielte der Schützling von Trainerin Melanie Zecha im Hayward Field von Eugene ihre Tagesbestweite von 6,24 Metern gleich im ersten Versuch. Nur Akela Jones, die die erste Medaille für Barbados bei einer U20-Weltmeisterschaft überhaupt gewann (6,34 Meter) und die Norwegerin Nadia Akpana Assa (6,31) sprangen weiter als die Frankfurterin, die wie alle Starterinnen mit widrigen Bedingungen (18 Grad, Regen, Gegenwind) zurechtkommen musste.

Entschlossen und schnell lief Maryse Luzolo als sechste Springerin zu ihrem ersten Versuch an. Erst ging die weiße Fahne hoch. Dann leuchteten 6,24 Meter auf, Maryse Luzolos drittbeste Weite in diesem Jahr nach 6,30 Metern bei der Junioren-Gala in Mannheim und dem zweiten Platz bei der U23-DM (6,25). Mit 6,24 Metern bei 1,5 Metern pro Sekunde Gegenwind führte die Frankfurterin das Feld der zwölf Finalistinnen an. Dann zogen Akela Jones (6,32 im ersten, 6,34 im zweiten Versuch) und Akpana Assa mit ihrer Tagesbestleistung im zweiten Sprung an der Hessin vorbei. Maryse Luzolo musste weiter zittern. Drei weitere Male übertraf sie die Sechs-Meter-Marke (6,17 im zweiten, 6,06 im fünften und 6,04 im sechsten Sprung). Doch erst als die viertplatzierte Jogailé Petrokaité (Litauen/6,13) in ihrem letzten Versuch übergetreten hatte, stand fest: Maryse Luzolo hat endlich ihre erste internationale Medaille gewonnen.

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23.07.2014


Steffen Schattner (Foto: IRIS)

Steffen Schattner macht in Eugene den Traum seines verstorbenen Trainers wahr

Beim letzten Startschuss der U20-WM dürften auch zwei hessische Leichtathleten im Stadion Hayward Field von Oregon auf der Bahn stehen: Constantin Schmidt (TG Obertshausen) und Steffen Schattner vom ASC Darmstadt. Die deutschen 4x400-Meter-Läufer haben sich souverän für die Titelkämpfe im amerikanischen Bundesstaat qualifiziert, und den Abschluss bildet traditionell die Langstaffel. „Es war der heimliche Traum meines Vaters, dass es jemand aus der Darmstädter Sprintergruppe ins Nationaltrikot schafft“, sagt Florian Daum. Der 23 Jahre alte Student hält von Groß-Umstadt aus Kontakt zu Schattner. Noch ist es ein paar Tage hin, am nächsten Samstag finden die Vorläufe statt, kaum mehr als 24 Stunden später das Finale. „Ich bin auf dem Laufenden. Steffen fühlt sich fit wie nie.“ Daum hat die ASC-Gruppe im vergangenen November als Trainer übernommen, ist als „Übergangslösung reingerutscht“, wie er sagt. Damals ging es seinem Vater gesundheitlich sehr schlecht, am 25. April ist Klaus Daum gestorben. Seit 2007 hatte der Senior für einen rasanten Aufschwung in der Darmstädter Sprintszene gesorgt, sein Sohn nahm das Erbe an, wenngleich zeitlich befristet.

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28.07.2014 10:16:30