Weitsprung-Klasse beim Sportfest in Herborn
  13.05.2018 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Zum 5. Mal fand am Samstag in Herborn das Sparkassen-Sportfest für Sprinter und Weitspringer statt. Klein aber fein, wurde mit kleinem Preisgeld-Etat ein hochklassig besetztes Meeting  im renovierten Rehbergstadion durchgeführt. Höhepunkt war zum Abschluss der A-Wettkampf im Weitsprung. Gleich im ersten Versuch landete Florian Oswald (LG Region Karlsruhe) bei 7,62 Meter und verbesserte den Stadionrekord um vier Zentimeter. Im letzten Versuch konterte Sascha Menn (LG Kindelsberg Kreuztal mit der Siegesweite von 7,64 Meter und steigerte seine persönliche Bestleistung um 23 Zentimeter. Lennart Genz (Wiesbadener LV) wurde Fünfter mit 7,08 Meter.

In der U23 siegte David Faltenbacher (LG Stadtwerke München) mit 7,52 Meter, einen Zentimeter dahinter lag Leon Matthis Wilhelm (SC Preußen Münster). Im letzten Versuch sprang  Yannik Wolf (LG Stadtwerke München) an seinem 18. Geburtstag 7,53 Meter und schnappte Ole Gramann (LG Bayer Uerdingen/Dormagen, 7,50) den U20-Sieg noch weg.

Der vorjährige deutsche M15-Schülermeister  Carl Junior Mireku Boanteng (Hamburger SV) freute sich im zweiten Versuch über exakt sieben Meter, die er im letzten Versuch mit 7,15 Meter noch toppte. Der Frauen-Weitsprung glänzte nicht  mit großen Weiten. Hier siegte Tabea Christ (SC Preußen Münster) mit 5,92 Meter vor Ronja Frei (TV Wattenscheid/5,89). Erstmals nach zwei Jahren war nach langer  krankheitsbedingter Pause die U23-Europameisterin von 2013, Lena Malkus vom SC Preußen Münster zu sehen. Die 24-jährige genoss es, beschwerdefrei ihren Anlauf unter Wettkampfbedingungen zu kontrollieren.

Über 100 Meter erzielte Nils Keßler (Sprinteam Wetzlar) bei Gegenwind 10,76 (Vorlauf) und 10,80 Sekunden (Finale). In der U20 siegte bei 1,8 Metern pro Sekunde Gegenwind Luis Vieweg (LG Kindelsberg Kreuztal) in 10,87 Sekunden. Bei den Frauen war Zorana Barjaktarovic (Serbien) über 100 (12,21) und 200 Meter (24,63) nicht zu schlagen.