Pascal Behrenbruch zieht in den Container
  12.08.2018 •     HLV


Pascal Behrenbruch ist wieder am Start. Nein, nicht auf der Bahn, im Kugelstoß- oder Diskusring - der mittlerweile 33-jährige Zehnkampf-Europameister von 2012 hat seine Karriere bekanntlich heimlich, still und leise beendet. Dass der Ex-Athlet der LG Eintracht Frankfurt in unregelmäßigen Abständen am Bundesstützpunkt Frankfurt gesehen wird, ändert daran nichts. Behrenbruch ist medial wieder präsent, weil er ins sogenannte Promi Big Brother Haus einzieht. Zu sehen ist die Show ab Freitag, 17. August, zur Primetime im Privatsender Sat.1. Zu seinen Mitbewohnern gehören Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein, Chethrin Schulze, Johannes Haller, Sophia Vegas sowie Mike Shiva. Und es ist keine Bildungslücke, wenn man mit diesen Namen nichts verbindet, nichts anfangen kann. Die F.A.Z. scheint ohnehin wenig angetan zu sein von dem Gedanken an Behrenbruch im Container. Niedergeschrieben werden Formulierungen wie „Narziss“ und „Bankrotterklärung eines ehemaligen Athleten“, zudem wird dem gebürtigen Offenbacher „offenbar mangelnder Biss“ attestiert. Jeder, der Behrenbruch kennt, weiß, dass er seine vermeintliche Coolness überwiegend aus Äußerlichkeiten speist, aber eben auch eine Lebensleistung von 8.558 Zehnkampf-Punkten steht. Was auf diesem Planeten nicht viele Menschen von sich behaupten können. Behrenbruch ist übrigens nicht der erste (Ex-)Sportler, der sein „Glück“ im Container sucht. Auch David Odonkor, Mario Basler und Frank Stäbler waren schon drin.