Erfolgreiche hessische Trainer-Athleten-Teams - Folge 1: Steffen Reumann und Robin Rieß
  19.03.2020 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Aus hessischer Sicht war es sicherlich die größte Überraschung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg: Mit dem Titelgewinn im Speerwurf der männlichen Jugend U20 durch Robin Rieß von der LG Eintracht Frankfurt hatte wohl kaum jemand gerechnet.

Doch das Nachwuchstalent der LG Eintracht Frankfurt distanzierte bei den Winterwurf-Meisterschaften mit 64,73 Metern die Konkurrenz deutlich.

 

Grund genug, sich einmal näher mit Robin Rieß zu beschäftigen – und mit dem Mann, der hinter diesem Überraschungserfolg steht: Steffen Reumann betreut Robin und auch Speerwerferin Jana Marie Lowka seit Oktober 2018.

Der Landestrainer des HLV für die Disziplinen Kugel und Diskus ist ein relativ neues Gesicht in Hessen und noch nicht allen bekannt.

 

Herzlichen Glückwunsch, Herr Reumann, zum deutschen Meistertitel Ihres Schützlings Robin Rieß.

Mit welchen Erwartungen und konkreten Zielen sind Sie nach Neubrandenburg gefahren?

 

Meine in einer relativ kurzen Zeit von einem Jahr bei der LG Eintracht Franfurt entstandene Trainingsgruppe besteht aus den Hammerwerfern Lucie Holzapfel, Maximilian Gogola und Larrisa Rollberg sowie den Diskuswerfern und Kugelstoßern Charleen Zoschke, Marius Karges, Katja Seng und Lena Weinrauch vom TV Langenselbold. Robin Ramon Rieß und Jana Marie Lowka sind die beiden Speerwerfer/-innen dieser Gruppe, die mittlerweile zu einer jungen, harmonischen sowie ehrgeizigen Werfer-Familie zusammengewachsen ist.

Diese „jungen Wilden“ haben sich zu einem wirklichen Team entwickelt. Das große Credo dieser Trainingsgruppe: Wir wollen die Besten in Deutschland werden und bleiben!

 

Mit diesem Hintergrund ist ein Teil dieser Trainingsgruppe mit großen Erwartungen zur deutschen Winterwurf-Meisterschaft ins 670 Kilometer entfernte Neubrandenburg gefahren.

Der geplante Jahresplan 2019/2020 sah eine Doppelperiodisierung mit den deutschen Winterwurfmeisterschaften in Neubrandenburg als Höhepunkt vor.

Die erbrachten Leistungen und das Training im Vorfeld sowie die Ergebnisse bei den Hessischen Meisterschaften waren nur die Bestätigung dieser Planung.

Leider gibt es keine deutsche Winterwurfmeisterschaft in der Altersklasse U23 und auch nicht für die Aktiven. Denn so hätte auch der Rest des Teams die momentane gute Performance zeigen und abliefern können.

Mit den gezeigten Ergebnissen habe ich persönlich auch gerechnet: Marius Karges wurde Vierter im Diskuswurf der männlichen U18. Katja Seng gewann Diskus-Bronze bei der weiblichen U18, wo Lena Weinrauch Fünfte wurde. Maximilian Gogola wurde ebenfalls Fünfter mit dem Hammer in der U20. Und Robin Rieß gewann den Titel im Speerwurf der männlichen U20. 

Natürlich hätte ich mir für den einen oder anderen Sportler (z.B. Marius Karges, Maximilian Gogola) ein etwas anderes Ergebnis erhofft.

Dieses Thema ist unter der Rubrik der Wettkampfsteuerung und Wettkampftaktik als Lern-Modell einzuschätzen.

 

Was zeichnet Robin als Athlet und Wettkämpfer aus?

 

Robin ist ein Teamplayer und hatte in seiner Vergangenheit viele Optionen, seinen Weg als Sportler zu gehen. Er hat mir im Herbst 2018 das Mandat der Betreuung und damit das Vertrauen zu seiner sportlichen Entwicklung als Speerwerfer geschenkt. Wir sind ein Team und dazu gehört die Loyalität und Vertrauen an erster Stelle. Robin geht in Hanau zur Schule und kommt dadurch spät zum Training. Das Training dauert teilweise drei Stunden, nicht selten verlassen wir erst um 21:30 Uhr das HLV-Landesleistungszentrum in der Hahnstraße in Frankfurt-Niederrad.

Wir trainieren sechsmal die Woche von Montag bis Samstag. Das ist mit Schule, Schulaufgaben, Nachhilfe und Sport eine 70 Stundenwoche.

Um das Monat für Monat zu schaffen, benötigt es einen festen Halt durch Familie und den Verein bzw. die Trainingsgruppe und den Trainer. Er kann sich immer wieder auf das Neue hoch motivieren und lebt seinen Traum vom Speerwerfen. Dabei bleibt er aber immer bodenständig und ein ganz normaler Junge im Lebensalter von 18 Jahren.

Im Wettkampf gibt Robin alles und öffnet sich von innen nach außen. Hier muss ich Robin eher bremsen und vor seinem eigenen Engagement und Übermotivation schützen.

 

Sie selbst sind im Herbst 2018 nach Hessen gekommen. Können Sie ein wenig erzählen, welchen leichtathletischen Hintergrund Sie haben und welche Stationen Sie bisher als Leichtathletiktrainer durchlaufen haben?

 

Ich betreibe Leichtathletik seit 1982 und habe 1983 meine erste Medaille (Bronze) bei den Halleschen Werfertagen erkämpft.

1986 habe ich als Trainer begonnen. Selber habe ich nach der Wiedervereinigung zweier deutscher Staaten in Bayern wieder das Hammerwerfen für mich entdeckt.

Als Trainer habe ich mehrere Stationen durchlaufen und später mein Studium „Sport und angewandte Trainingswissenschaft“ erfolgreich absolviert.

Meine Lehrmeister auf dem langen Weg als Trainer waren Erhard Kurz, mit dem ich 1982 im Bezirk Halle (Talentzentrum Weißenfels) schon über den Weg des Wurfgerätes Hammer mit Hilfe der Umlaufbahn von Sonne, Erde und Mond philosophiert habe.

Weitere große Lehrmeister des Wurfes und lieb gewonnene Kollegen waren Bernhard Riedel (verstorben), Gerhard Böttcher (verstorben) und vor allem Werner Goldmann (Bundestrainer a.D.). Als ehemaliger Vorgesetzter und Lehrmeister aber auch Freund hat er mich maßgeblich als Trainer geprägt und geformt. Meine letzte Station als Trainer war am Olympiastützpunkt in Berlin. In den Jahren 2010 bis 2018 hatte ich Aufgaben und Verantwortung als Landestrainer Wurf/ Stoß des Berliner Leichtathletik-Verbands und Trainer am Olympiastützpunkt Berlin mit der Umsetzung des Plans zur Entwicklung des Nachwuchszentrums Wurf/ Stoß am Bundesstützpunkt Berlin.   

 

Wie kam es zu Ihrem Umzug nach Hessen?

 

Die ersten Gespräche mit der Leichtathletikabteilung des Traditionsvereins Eintracht Frankfurt waren lange und gewissenhaft vorbereitet worden.

Dabei waren die gleichen Interessen, Motivpunkte zur Entwicklung des Bereichs Wurf/Stoß innerhalb der Leichtathletik eine der Bindemittel. Das Potpourri der Aufgabenfelder benötigt die Erfahrungen, die ich in den letzten Stationen meines beruflichen Werdegangs und meiner Vita bedient habe.

Somit ist eine Win-Win-Situation entstanden. Das reizte mich und schraubt die Messlatte sehr hoch.

 

Wie sieht denn konkret ein Arbeitstag für Sie aus?

 

Ganz einfach: 24 Stunden an sieben Tagen die Woche:

Die erste Sportstunde / Trainingseinheit beginnt um 07:30 Uhr. Und so, wie die Trainingsgruppen kommen, geht das bis in den späten Abend, so zwischen 20 und 21 Uhr.

Dabei ist auch die Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Sports, der Carl-von-Weinberg-Schule, sowie das Stützpunkttraining des HLV zu erwähnen. Die verbleibende Zeit nutze ich für administrative Tätigkeit sowie Büroarbeit – Full-time-Job, da sind 70 Stunden in der Woche keine Seltenheit.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Arbeitsplatz und Ihrem Verein, der LG Eintracht Frankfurt, besonders.

 

Ich bin in diesem Traditionsverein mit Herzen aufgenommen worden. Der Verein gibt mir das Gefühl, gebraucht zu werden und ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft zu sein.

Die Zusammenarbeit am Riederwald ist sehr gut, und es besteht ein freundliches, verständnisvolles Miteinander. Wenn man Probleme hat, versuchen alle an einem Strang dieses Problem zu lösen. Dabei hat auch die Führungsebene mit dem Vorstand immer ein offenes Ohr für die Belange der Mitarbeiter und Trainer.

 

Sie sind seit rund einem Jahr auch Landestrainer des HLV für die Bereiche Kugel/Diskus. Wie werden Sie genau in den Bundesstützpunkt Frankfurt integriert, und welche Wechselwirkungen gibt es beispielsweise mit dem Bundesstützpunktleiter Leichtathletik in Frankfurt, Carsten Ebert?

 

Das Aufgabenfeld der letzten zwölf Jahre hat sich mit der Tätigkeit als Landestrainer hier in Hessen nicht verändert. Die Problemfelder sind – wie in Berlin – identisch und unterscheiden sich auf Deutschlandebene gesehen in der Leichtathletik kaum.

Ein großer Unterschied zwischen Frankfurt und Berlin ist, dass Frankfurt in einem Flächenland mit einer Größe von ca. 21.114,94 Quadratkilometern eingebettet ist. Da ergeben sich daraus riesige Möglichkeiten und Chancen, aber auch kleine Stolpersteine.

Die Arbeit und Kommunikation mit dem HLV sowie Bundesstützpunktleiter Carsten Ebert ist hervorragend. Die Kolleginnen sowie Kollegen geben mir das Gefühl, ein wertvolles Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein. Kurze Informationswege, schnelle Kommunikation sowie das Verständnis für Probleme und Ansätze zur Problemlösung sind ein gutes Vorbild für andere Verbände in unserem Land.

 

Welche sportlichen Ziele haben Sie sich für die Freiluftsaison 2020 gesetzt?

 

Im Detail will ich darauf nicht eingehen. Sicherlich möchten WIR bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer in allen Nachwuchs-Altersklassen U23/U20/U18/U16 ein oder zwei Medaillen im Bereich Diskus männlich/weiblich sowie eine Medaille im Kugelstoßen männlich und zwei Medaillen im Speerwurf (weiblich wie mänlich) und eine Medaille im Hammerwurf (männlich/weiblich) gewinnen.

Mit mindestens zwei Teilnehmern/-innen möchten wir auch international für den Deutschen Leichtathletik-Verband zum Einsatz in den Altersklassen U18 und U20 kommen und glänzen.

Das sind unsere Pläne für den Sommer.

 

Wie möchten Sie die Entwicklung des Kugelstoß und Diskuswurfs in Hessen weiter vorantreiben?

 

Ich setzte auf Langfristigkeit und nicht auf Aktionismus. In den letzten Jahren hat sich das Trainerumfeld drastisch verändert, und die Leichtathletik – damit auch der Wurf-/Stoßbereich – ist im Wandel.

Im Fokus stehen die Übungsleiter und Trainer. Es bilden sich neue Nester und Gemeinschaften, die Trainer mit dem Herz zum Werfen und Stoßen gefunden haben. Hier ist die Ausbildung und Weiterbildung eine wichtige Säule.

Durch gemeinsame Kadermaßnahmen sowie Förderwettkämpfe möchte ich das Eis brechen. Die Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein, sondern jedes Mitglied der Gemeinschaft hat eben auch seine Pflichten und Aufgaben. Die Vergangenheit hat dabei gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Ich will dabei helfen und meine volle Unterstützung anbieten.    

 

Wie würden Sie sich selbst und Ihre Trainerpersönlichkeit beschreiben?

 

Der Beruf des Trainers ist meine Berufung.

Ich lebe das Werfen und Stoßen, und dabei kann ich Stunden lang philosophieren. Das ist auch manchmal ein Problem!

Dass der Trainer von heute über 20 Schwerpunkte mit Perfektion erfüllen muss und dann noch Sozialpädagoge bzw. Sportpsychologe sein sollte, steht außer Frage.

Aber mein Hunger nach der Perfektion und die Schönheit und Leichtigkeit des Werfens und Stoßens sind schon philosophisch.   

Die Disziplin und Ordnung sowie Genauigkeit, aber auch Planungssicherheit stehen bei meinem Ranking ganz weit oben.

Ich versuche immer, geradeaus und direkt zu sprechen und verzichte gern auf Platitude.

Mit Ignoranz sowie fehlendem Respekt, Diskriminierung oder Mobbing sowie Illoyalität komme ich gar nicht zurecht.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Robin, zu Deinem ersten deutschen Meistertitel!

Was hattest Du Dir selbst für Deinen Wettkampf in Neubrandenburg vorgenommen?

 

Vielen Dank!

Zuerst einmal wollte ich die vorherige Winterleistung übertreffen, die bei 60,55 Metern lag. Eine Weite von 62 Metern schien als angebracht und gut erreichbar. Auf eine Platzierung haben sich mein Trainer und ich nicht festgelegt.

 

Was hast Du Dir, nach diesem großartigen Erfolg, jetzt für die Freiluftsaison vorgenommen?

Setzt Du Dir jetzt noch höhere, vielleicht auch internationale Ziele?

 

Ja, eine 70-Meter-Weite, verbunden mit einem Start bei der U20-Weltmeisterschaft in Nairobi, hat in meinen Zielen höchste Priorität.

 

Was machst Du, wenn Du nicht auf dem Sportplatz stehst oder im HLV-Landesleistungszentrum an der Hahnstraße trainierst? Auf welche Schule gehst Du?

 

Ich besuche das Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel. Hier verbringe ich auch die meiste Zeit außerhalb des Sportplatzes. In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit Freunden zum Ausgleich.

 

Wie sieht ein normaler Tag von Dir aus? Was musst Du alles in die 24 Stunden packen?

 

Aufstehen muss ich um sechs Uhr morgens, dann kommen die alltäglichen Dinge wie frühstücken, Zähne putzen. Der Unterricht beginnt um acht Uhr und endet meist um 15 Uhr.

Nachhause komme ich etwa um 15:30 Uhr. Zu Mittag esse ich dann um 16 Uhr.

Bis ich los muss, um pünktlich beim Training zu sein, habe ich eine Stunde Zeit. Diese nutze ich meistens für die Regeneration und um mich geistig auf das Training einzustimmen.

In der Stunde Anfahrtsweg lerne ich (in der Klausurenphase) mit Karteikarten und studiere den Trainingsplan. Dann wird im Training alles gegeben.

Zu Hause bin ich dann gegen 22 Uhr. Dann nehme ich mit dem Abendessen meine letzte Mahlzeit des Tages zu mir. Das dauert in etwa bis 22:30 Uhr. Im Anschluss kümmere ich mich noch um Notwendigkeiten für den Schulunterricht des nächsten Tages. Dafür brauche ich etwa eine Stunde. Zum Abschluss des Abends kümmere ich mich noch einmal um regenerative Maßnahmen wie Bäder,ehe ich gegen 24 Uhr zum Schlafen komme.

 

Bleibt da überhaupt noch Zeit für Hobbys?

 

Es bleibt definitiv Zeit, außersportliche Interessen zu verfolgen – meistens von Samstagabend auf Sonntag, wenn auch mit einigen Abstrichen und Stress besonders in der Klausurenphase verbunden.

 

Seit wann ist Steffen Reumann Dein persönlicher Trainer?

 

Mein Trainer und ich sind seit Oktober 2018 ein Team.

 

Kannst Du bitte Deinen Trainer, Steffen Reumann, beschreiben? Was zeichnet ihn aus Deiner Sicht aus? Und was schätzt Du besonders an ihm?

 

Herr Reumann ist ein ehrgeiziger und zielstrebiger Trainer mit einer gesunden Härte, die ihn meiner Ansicht nach besonders auszeichnet. Dadurch ist es möglich, selbst an Tagen, an denen wir als Athleten eher schlapp sind, das Bestmögliche aus uns rauszuholen. Ich schätze aber auch besonders seine herzliche Art an schwierigen Tagen, die mir dabei hilft, den Kopf nie in den Sand zu stecken.    

 

Was macht für Dich die Faszination des Speerwurfs aus?

 

Ich zähle den Speerwurf durch seine enorme Vielseitigkeit zu den interessantesten Disziplinen der Leichtathletik. Athletik, Kraft und Technik sind die drei Hauptkomponenten. Sobald hier im Training Fortschritte gemacht werden, machen sich diese im Wurf bzw. in der Weite erkenntlich. Darüber hinaus finde ich, dass das Speerwerfen durch seine enorme Power und die weiten Distanzen der Würfe auch optisch einiges hermacht.

 

Wie würdest Du Dich selbst als Athlet beschreiben? Was zeichnet Dich aus?

 

Ich bin ein enorm ehrgeiziger Athlet mit einer positiven Grundstimmung. Durch meine offene Art komme ich meistens auch bei anderen Athleten und Trainern gut an. Im Wettkampf zeichnet mich jedoch am meisten mein Kämpferwille aus, der es mir möglich macht, immer 100% in einen Wurf zu legen.

 

Wie wirst Du Dich konkret auf die Freiluftsaison 2020 vorbereiten? Sind Trainingslager geplant? Und wann wirst Du Deinen ersten Wettkampf im Freien absolvieren?

 

Mein Trainer und ich werden daran arbeiten, technische Defizite zu minimieren. Die Kraftwerte werden wie die athletischen Zubringerwerte selbstverständlich auch verbessert werden. Für mich wird in den Osterferien ein zweiwöchiges Höhentrainingslager in Herzogenhorn stattfinden, in dem gut an der Kraft gearbeitet werden kann.   

 

 

Steffen Reumann und Robin Rieß sind zweifellos ein Team, das mit großem Enthusiasmus gemeinsam Großes vorhat – und sicherlich auch Großes erreichen wird.