Marc Reuther tütet in Schifflingen WM-Start endgültig ein - Ilyas Yonis Osman knackt über 3000 Meter erstmals die Acht-Minuten-Marke
  20.08.2019 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Marc Reuther hat seinen WM-Start in Doha endgültig klar gemacht. Nachdem der Mittelstreckler der LG Eintracht Frankfurt letzten Monat in Mannheim mit 1:45,22 Minuten die A-Norm für die Weltmeisterschaften unterboten hatte, hakte er nun in Schifflingen (LUX) auch noch die geforderte Leistungsbestätigung ab. Hinter den beiden Algeriern Yassine Ethat (1:45,58 Minuten) und Taoufik Makhloufi (1:45,82 Minuten) belegte der deutsche Meister in 1:46,06 Minuten den dritten Platz und blieb dabei klar unter den geforderten 1:46,80 Minuten. Mit von der Partie im Großherzogtum war auch Reuthers Teamkollege Andreas Bechmann. Der Zehnkämpfer testete sich nach überstandener Verletzung erfolgreich für den nächsten Monat anstehenden Thorpe-Cup (14./15. September) und gefiel mit 2,04 Metern (7.) im Hochsprung sowie 48,44 Sekunden auf der Stadionrunde. Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) und Marvin Heinrich (LG Eintracht Frankfurt) kamen über 1500 Meter mit 3:44,99 bzw. 3:48,39 Minuten nicht an ihr normales Leistungsvermögen ran. Gleiches trifft auf Dennis Biederbick (LG Eintracht Frankfurt) und seine 1:52,87 Minuten im B-Lauf über 800 Meter zu.

Die Eintrachtlerin Nathalie Buschung kam als Dritte der Weitsprungkonkurrenz mit 6,29 Metern in den Bereich ihrer Jahresbestmarke. Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) beendete das Diskuswerfen (49,24 Meter) ebenfalls als Dritte. 

Beim Diamond-League Meeting in Birmingham wollte Amos Bartelsmeyer einen Angriff auf die WM-Norm starten. Der Eintracht-Athlet lief Mitte Juni in Seattle bereits starke 3:36,29 Minuten - es fehlten „nur“ noch 0,29 Sekunden fürs Doha-Ticket. Die Rahmenbedingungen im Alexander-Stadium stimmten, ebenso die Siegeszeit von Ronald Musagala (UGA/3:35,12 Minuten). Doch Bartelsmeyer fand irgendwie nichts ins Rennen und ließ am Ende mit 3:47,32 Minuten (17.) austrudeln. 

Ganz anders der Auftritt von Ilyas Yonis Osman (TV Waldstraße Wiesbaden) bei einem Meeting in Kessel-Lo (BEL). Der gebürtige Somalier blieb in Belgien über 3000 Meter erstmals unter der „Acht.Minuten-Schallmauer“. Mit starken 7:56,30 Minuten belegte der 20-jährige Youngster aus der Landeshauptstadt den zweiten Platz. Den hat er nun auch in der aktuellen deutschen Jahresbestenliste. Nur Sam Parsons (Eintracht Frankfurt) rangiert hier mit 7:44,43 Minuten vor Osman.

Joshua Abuaku (LG Eintracht Frankfurt) war beim EAA-Permit Meeting im irischen Cork mit seinen 51,30 Sekunden (4.) über 400 Meter Hürden wahrscheinlich nicht zufrieden.