Katharina Heinig kämpft sich durch - unter 2:30 Stunden in Frankfurt
  28.10.2018 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Katharina Heinig hat am Sonntag beim Mainova Frankfurt-Marathon nach einem beeindruckenden Rennen zum dritten Mal in ihrer Karriere die 2:30-Stunden-Grenze unterboten. Die EM-Teilnehmerin von der LG Eintracht Frankfurt lief bei schwierigen Bedingungen mit kühlen Temperaturen und starkem Wind in 2:29:55 Stunden auf Gesamtplatz 14 und Rang zwei der deutschen Jahresbestenliste.

Das DLV-Ranking wird angeführt von Anja Scherl. Die Regensburgerin hatte Ende Januar in Osaka (Japan) 2:29:29 Stunden erreicht. In Europa ist die 29-jährige Katharina Heinig nach dem Rennen in Frankfurt auf Rang 14 notiert, bei der EM in Berlin hatte sie Mitte August in einem Hitzerennen in 2:35:00 Stunden den 16. Platz belegt. Aus dem internationalen Topfeld in Frankfurt ragte die Äthiopierin Meskerem Assefa mit neuem Streckenrekord (2:20:36) heraus.

„Der Wind war übelst. Deshalb war es sehr hart. Aber wir hatten eine große Gruppe, und die Tempomacher waren sehr gut“, sagte Katharina Heinig, die die erste Hälfte in 1:14:23 Stunden gelaufen war. Sie sei sehr glücklich, wieder unter zweieinhalb Stunden geblieben zu sein. „Ich weiß, dass ich hinten heraus schnell rennen kann und einen unglaublichen Willen habe“, sagte sie dem Hessischen Rundfunk. Probleme mit dem Fuß, nächste Woche steht eine Fersenoperation an, habe sie nicht gehabt. „Ansonsten wäre ich nicht an den Start gegangen.“

Insgesamt vier Pacemaker machten für die Hessin auf dem Frankfurter Asphalt den Weg frei - bis in die Festhalle begleitet wurde Katharina Heinig von Steffen Uliczka. Als Fernziel nannte sie eine Zeit von unter 2:28 Stunden, ihre persönliche Bestzeit steht bei 2:28:34 Stunden.