Hessische Läufer, Springer und Werfer holen bei den süddeutschen Meisterschaften 23 Medaillen
  07.07.2019 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Die hessischen Leichtathleten holten bei den süddeutschen Meisterschaften (Aktive) in St. Wendel gleich 23 Medaillen, darunter sieben Titel.

Bei den Männern ließ Marius Rosbach (TV Elz) im Diskuswerfen nichts anbrennen und setzte sich mit guten 51,50 Metern souverän durch. Der Titel im Speerwerfen ging an Hendrik Nungeß (TV Neu-Isenburg), dessen bester Wurf sich erst bei 72,11 Metern in den Rasen bohrte. In einem eher taktisch geprägten 1500-Meter-Rennen setzte sich Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) in 3:54,84 Minuten gegen Ilyas Yonis Osman (TV Waldstraße Wiesbaden) durch. Keine drei Stunden später stand der Mann aus der Landeshauptstadt erneut auf der Bahn. Mit 14:16,33 Minuten ließ Osman der Konkurrenz keine Chance und holte seine zweite Medaille an diesem Tag. Durch Philipp Stuckhardt (Laufteam Kassel/15:10,86 min.) und Sebastian Hauf (TV Trebur/15:23,22 min.) gingen auch „Silber“ und „Bronze“ an HLV-Athleten.

Drei Hessen gingen auch im Finale über 100 Meter in den Startblock. Schnellster war hier auf dem dritten Rang mit 10,67 Sekunden (Zwischenlauf 10,59 sec.) Lars Hieronymi (LG OVAG Friedberg-Fauerbach), der Philip Hennemuth (SSC Bad Sooden-Allendorf/4. in 10,72 sec.) sowie Florian Daum (Sprintteam Wetzlar/5. in 10,78 - Vorlauf 10,64) im Schlepptaus hatte. Daum holte sich dann noch die Vizemeisterschaft über 200 Meter (21,69 sec.). Oliver Beck (TSV Pfungstadt) reichten über 800 Meter 1:55,31Minuten für „Silber“. Die LG Bad Soden-Sulzbach-Neuenhain (Becker, Trenk, Hessami, Strauch) musste über 4x400 Meter nach 3:21,89 Minuten nur dem USC Mainz (3:19,51 min.) den Vortritt lassen. Auf die zweite Stufe des Siegertreppchens durften auch noch Hochspringer Philipp Heckmann (LG Eintracht Frankfurt/2,06 m) und Tobias Heblik (LG Rodgau) klettern, der im Dreisprung bei strammem Gegenwind (- 1,8 m/sec.) eine Weite von 14,09 Metern markierte. 

Hochwertig und spannend war die Weitenjagd bei den Frauen. Erst im letzten Durchgang machte Xenia Stolz (Wiesbadener LV) mit starken 6,44 Metern den Titel klar. Nathalie Buschung (LG Eintracht Frankfurt) sprang auf Rang drei (6,09 m) und lag damit vor Siebenkämpferin Vanessa Grimm (5,91 m). Die Starterin bei der U23 Europameisterschaft im schwedischen Gävle testete sich noch über 200 Meter (2 mit 24,58 sec.) sowie über 100 Meter Hürden und im Kugelstoßen. Jeweils 1,71 Meter übersprangen Anabel Peine (LG Eintracht Frankfurt) und Raphaela Kaiser (TSG Slitisia Schlitz). Nach einem Blick auf die Fehlversuche ging die Vizemeisterschaft dann an die Eintrachtlerin. Sophie Ullrich (Wiesbadener LV) landete nach „Hop-Step-Jump“ bei 12,51 Metern im Sand und durfte damit den Titel bejubeln. Gleiches trifft auf Vanessa Wallisch (TSG Wehrheim) zu, die sich im Diskusring mit 47,26 Metern durchsetzte. Noch der U23 gehört Patrizia Römer (ESV Jahn Treysa) an, die mit 15,69 Metern als Dritte beim Kugelstoßen gefiel. Noch jünger ist Laura Siegel (TuS Weilmünster). Die Jugendliche (U20) ließ den vier Kilogramm schweren Hammer auf 50,52 Meter fliegen und hatte damit Platz zwei sicher. Rang drei in dieser Konkurrenz ging mit 48,48 Metern an Annika Jürß (LG Eintracht Frankfurt).