Terminbörsen 2018 zur Koordination der Laufveranstaltungen 2019

Die diesjährigen Terminbörsen zur Koordination aller Laufveranstaltungen 2019 werden weiterhin regional durchgeführt. Nur so können bei jährlich rund 400 Veranstaltungen in Hessen Überschneidungen oder gar Kollisionen vermieden werden.

Eingeladen sind alle bisherigen und zukünftigen Veranstalter.

Achtung: Die Einladung zu den Terminbörsen erfolgte per E-Mail. Bitte prüfen Sie Ihr Postfach und melden Sie sich bei den u. a. Ansprechpartnern der HLV-Geschäftsstelle, falls Sie keine E-Mail erhalten haben.


Terminbörsen 2018

Region Mitte:
Mittwoch, 12.09.2018, 19 Uhr
Busecker Stuben, Rudolf-Harbig-Str. 14, 35418 Buseck/Alten-Buseck

Region Nord:

Donnerstag, 13.09.2018, 19 Uhr
Restaurant "Zum Langen Feld", Dittershäuser Str. 17, 34134 Kassel

Region Rhein/Main:

Dienstag, 18.09.2018, 19 Uhr
Sportschule des LsbH, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt

Region Süd:

Mittwoch, 19.09.2018, 19 Uhr
Vereinsgaststätte des TuS Griesheim, Jahnstr. 20, 64347 Griesheim

Region Ost:

Donnerstag, 20.09.2018, 19 Uhr
Felsenkeller, Leipziger Str. 12, 36039 Fulda

Wichtig: Die Abwesenheit eines Laufveranstalters bei der Terminbörse kann zum Verlust des Vorrechtstermins führen.

Für alle Laufveranstaltungen erfolgt die Anmeldung ausschließlich über das Internetportal DLV-Net (www.dlv-net.de). Den Zugang mit Erklärung haben Sie per E-Mail erhalten (falls noch nicht vorhanden, erhalten Sie Ihren Zugang über die HLV-Geschäftsstelle).

Bitte beantragen Sie Ihre Laufveranstaltung(en) möglichst vor den jeweiligen Terminbörsen, spätestens aber bis zum 21. September 2018.

Durch die Eintragung/ Beantragung erscheint Ihre Veranstaltung(en) sowohl im Hessischen, als auch im DLV-Laufkalender 2019, wenn dies bis zum 21. September 2018 vollzogen wurde.

Danach ist eine Darstellung nur noch in der Onlineversion auf www.hlv.de und auf www.laufen.de möglich.

Sie sind für den Inhalt und die zeitliche Erscheinung selbst verantwortlich.


Ansprechpartner HLV-Geschäftsstelle:
Alexander Mertens, E-Mail: alexander.mertens(@)hlv.de, Tel. 069 - 6789 224
Christina König, E-Mail: christina.koenig(@)hlv.de, Tel. 069 - 6789 242


Hessischer Laufkalender 2019 erscheint Ende November 2018

Ab dem 24. November 2018 bis Ende März 2019 liegt der Hessische Laufkalender 2019 bei hessischen Laufveranstaltungen aus. Sollten Sie hier keine Kalender mehr erhalten, können Sie einzelne Laufkalender gegen einen ausreichend frankierten und großen Briefumschlag in der HLV-Geschäftsstelle anfordern (Porto für 1-6 Kalender € 1,45 / DIN C6): Stichwort: „Hessischer Laufkalender 2019“, Adresse: Hessischer Leichtathletik-Verband – Geschäftsstelle, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt.

Ab Oktober steht Ihnen die Übersicht aller Läufe in Hessen im Onlinekalender zur Verfügung.

 

Anzeige im Hessischen Laufkalender 2019

Sie möchten eine Anzeige im Hessischen Laufkalender 2019 (Auflage: 35.000) und/oder im Online Laufkalender schalten?
Die günstigste Variante für eine Anzeige im Online Laufkalender ist schon ab 25 € buchbar!
Bitte wenden Sie sich hierzu an: alexander.mertens(@)hlv.de, Tel. 069 - 6789 224.

Informationen für Laufveranstalter

  • Die Anmeldung für alle Laufveranstaltungen erfolgt ausschließlich über das Internetportal DLV-Event bis zur jeweiligen Terminbörse im September für das Folgejahr.
  • Gleiches gilt für Anträge, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.
  • Hinweis: Für die Befreiung von der Genehmigungsgebühr muss in der Anmeldemaske unter der Abfrage: Sind Sie ein gemeinnütziger Veranstalter und werden alle Einnahmen aus Start-/Teilnahmegebühren der Veranstaltung unmittelbar mildtätigen Zwecken im Sinne von § 53 AO, §4 Nr. 18 UStG zugeführt haben? „Ja“ angekreuzt werden. Ein formloser „Antrag auf Befreiung“ entfällt. Über die Befreiung wird nach der Veranstaltung und der Einreichung der entsprechenden Unterlagen entschieden.
    Eine Befreiung kann ebenfalls erfolgen, wenn keine Startgelder erhoben werden. Hierfür muss in der Anmeldemaske unter der Abfrage: Werden für Ihre Veranstaltung Start-/Teilnahmegebühren erhoben? „Nein“ angekreuzt werden.
  • Die Laufveranstalter erhalten vom HLV Laufwart oder vom Regionalbeauftragten Rhein/Main die Genehmigung Ihrer Laufveranstaltung sowie das Logo „Genehmigter Lauf“ über das System.
  • Es gehört zu den Pflichten eines Veranstalters, nach dem Event einen Veranstaltungsbericht und die Ergebnisliste an den HLV zu schicken. Dies kann ab dem 01.01.2018 nur noch online über DLV-Event erfolgen. Auf der Grundlage dieser Unterlagen erstellt der HLV die Gebührenrechnung.
  • Weitere Informationen zum Prozedere in DLV-Event erhalten Sie hier.
  • Terminkoordination bei den Terminbörsen
  • Terminschutz
  • Versicherungsschutz für sämtliche (auch vereinslose) Laufteilnehmer über den DLV
  • Veranstalter-Haftpflichtversicherungsschutz für gemeinnützige/karitative Läufe
  • Kostenlose Erstellung, Druck, Abgabe und Verteilung des HLV-Laufkalenders
  • Kostenlose Bewerbung Ihrer Veranstaltung durch Veröffentlichung
    • im Hessischen Laufkalender (Printversion; Auflage 35.000)
    • im Online-Laufkalender des HLV
    • im DLV-Laufkalender und auf laufen.de
  • Neuregelung ab dem 01.01.2018: Gutschein für Aus- und Fortbildungen in folgender Staffelung:
    • 10 Jähriges Jubiläum = 50 €
    • 25 Jähriges Jubiläum = 100 €
    • 40 Jähriges Jubiläum = 100 €
    • 50 Jähriges Jubiläum = 150 €
    • 60 Jähriges Jubiläum = 150 €
  • Exklusive Verwendung des Lauf-Logos als Herausstellungsmerkmal
  • Nutzung des Härtefonds des DLV bei Todesfällen im Rahmen eines Laufes
  • Organisationsleitfaden für Lauf-Veranstalter
  • Kostenlose Beratung und Hilfe durch die Hauptamtlichen der HLV-Geschäftsstelle, den Laufwart sowie dem Regionalbeauftragten Rhein/Main
  • Erforderlichenfalls Vor-Ort-Unterstützung bei der Umsetzung der geltenden Regularien
  • Auf Wunsch kostenlose Startnummern für Laufveranstalter
  • Statistische Auswertungen (z. B. Bestenlisten, Rangliste der Veranstaltungen)
  • Interessensvertretung und Mitarbeit außerhalb des HLV im DLV; im Landessportbund Hessen bei der Vereinbarung „Wald und Sport“ mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Seit dem 1. Januar 2016 betragen die Genehmigungsgebühren bundeseinheitlich 50 Cent pro Finisher ab U18 bei allen „Stadionfernen Veranstaltungen“ (40 Cent LV-Gebühr, 10 Cent DLV-Gebühr).

Des Weiteren gilt:

Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15 €: Charity-Läufe/ Läufe ohne Wettkampfcharakter (ohne Zeitmessung/keine Ranglistenerstellung)/ Ausfall des Laufes/ Reine Kinderläufe (U16)

Vorbemerkung

In den nachfolgenden Ausführungen geht es um die Anforderungen, die an einen bestenlistenfähigen Lauf gestellt werden. Dabei sei als Vorinformation darauf hingewiesen, dass im Zuständigkeitsbereich des Hessischen Leichtathletik - Verbandes (HLV) grundsätzlich nur ein dem Verband angehörender Verein als Veranstalter auftreten kann. Folglich bedarf eine Stadt oder eine Organisation eines entsprechenden Vereins, der Mitglied im HLV ist und zudem als Mit-Veranstalter genannt werden muss, um bestenlistenfähige Ergebnisse in der Veranstaltung zu erzielen.

Die Themen:

Bereits seit dem 1. Januar 1997 werden Strecken durch den DLV nur noch dann als „bestenlistenfähig“ anerkannt, wenn sie nach der „Jones - Counter - Methode“ oder nach der „elektro-optischen Vermessungsmethode“ vermessen worden sind.

Vermessungen werden von DLV - ausgebildeten Vermessern durchgeführt. (Siehe: DLV-Vermesser in Hessen)

Vermessungs-Protokolle von staatlichen Vermessungsämtern, öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren, etc. werden vom DLV nicht anerkannt!

Ist die Vermessung erfolgt, sendet der Vermesser den Protokollentwurf elektronisch direkt an den DLV mit einer Information an den HLV. Hinweis: Es wird kein Papierausdruck mehr erstellt; der Austausch zwischen DLV und HLV erfolgt ausschließlich auf elektronischem Wege!

Nach der Genehmigung des Entwurfs sendet der DLV das Zertifikat an den HLV, den Veranstalter und den Streckenvermesser.
(Siehe auch: Gültigkeit der Vermessung)

NameVornameStraßePLZ OrtTelefonE-MailVerm.-Grad
ArndtSaschaAlzenauer Str. 3363517
Rodenbach
06184-56923sarndt(@)t-online.de B - AREA
EhrenmüllerAloisHerman-Küster-Str. 2665931
Frankfurt
069 67831392alois_ehrenmueller(@)arcor.de C - NAT
HoffmannKlausRimbergstr. 4135043
Marburg
06421-42909hoffmann-marburg(@)t-online.de C - NAT
KrausDr. ThomasLammertsgasse 3564625
Bensheim
0175/2249526dlv-vermessung(@)online.de B - AREA
MierschJochenHubertusstr. 2237269
Eschwege
05651-70369jmwk.miersch(@)t-online.de C - NAT
MüllerDominikElisabeth-Diehl-Str. 335794
Mengerskirchen
0172-6705256dominik-mueller(@)gmx.li C - NAT

Das Zertifikat gilt grundsätzlich ab der Genehmigung bis zum Ende des fünften Kalenderjahres.

Beispiel: Die Strecke wurde am 15.04.2015 vermessen, dann gilt das Zertifikat bis 31.12.2020.

Nach Ablauf der fünf Jahre bestätigt der Vermesser die Übereinstimmung mit der bisherigen Strecke und der Veranstalter beantragt die Verlängerung auf dem entsprechenden Vordruck. Das Verlängerungszertifikat wird dann vom DLV an den HLV, den Veranstalter und den Vermesser versandt. Die Gültigkeit beträgt wiederum fünf Jahre. Danach darf noch einmal die Verlängerungsprozedur mit dem "alten" Vermessungsprotokoll vorgenommen werden. Somit gilt ein Vermessungsprotokoll maximal 15 Jahre. Anschließend ist dann - unabhängig, ob Veränderungen an der Strecke vorgenommen wurden oder nicht - die Strecke neu zu vermessen.

Ansonsten verliert der Verein für seine vermessene Strecke den Status "Bestenlistenfähiger Lauf".

Die Gültigkeit des Vermessungsprotokolls erlischt ebenfalls bei Streckenänderung bzw. -verlegung. In diesen Fällen ist eine Neuvermessung notwendig, um den Status „Bestenlistenfähiger Lauf“ aufrecht zu erhalten!

Die bestenlistenfähigen Laufstrecken in Hessen werden:
a. in einer Jahresübersicht im Hessischen Laufkalender veröffentlicht (nur angemeldete Läufe)
b. auf unserer Homepage (nur angemeldete Läufe)
c. beim DLV unter leichtathletik.de (alle gültigen Streckenvermessungsprotokolle)

Hier gelten die IAAF/ AIMS - Vorschriften, die alle fünf Jahre eine „Neuvermessung“ vorschreiben.
Es wird darum gebeten, sich zu erkundigen, ob der Sonderfall auf die eigene Veranstaltung zutrifft.

Die Vermessung der Strecke bildet die Grundlage zur Aufnahme in die Bestenliste des HLV/DLV.

Neben einem anerkannten Vermessungsprotokoll muss die Laufveranstaltung aber auch jedes Jahr als „bestenlistenfähiger Lauf“ angemeldet werden, damit die Ergebnisse in die Bestenlisten eingetragen werden können.

Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier. Bei einer Neuanmeldung ist darauf zu achten, die Veranstaltung entweder als „Stadionfern ausschließlich offiziell vermessene und bestenlistenfähige Strecke(n)“ oder als „Stadionfern gemischte Veranstaltung (vermessene und nicht vermessene Strecken)“ auszuwählen. Unter dem Reiter „Disziplinen“ wird dann das Protokoll noch abgefragt.

Die Kreise werden vom HLV über die bestenlistenfähigen Läufe in Ihrem Kreis informiert und geben einen Vorschlag für die Verbandsaufsicht ab. Der HLV-Laufwart vergibt die Verbandsaufsicht und informiert den Veranstalter über das System DLV-Net.

Grundsätzlich erhält der Verein die Genehmigung vom HLV Laufwart über das System DLV-Net.

Wichtig:

Bestenlistenfähige Leistungen können nur Läufer/innen erbringen, die

  • Mitglied in einem Leichtathletikverein oder einer LG sind,
  • einen Startpass besitzen und
  • deren LA-Verein oder LG in der angemeldeten Kategorie beheimatet ist! (Land, Region, Nation, etc.)

Bei der Siegerehrung ist im Rahmen der Auszeichnungen darauf zu achten, dass nur Wertungsteilnehmer „bestenlistenfähiger Leistungen“ „Geldpreise“ erhalten.

Gem. Beschluss der Volkslaufwarte im DLV sollen die übrigen Läufer keine Geldpreise erhalten, sondern nur Sachpreise oder Gutscheine!
(Überwachung, siehe: Verbandsaufsicht bei „bestenlistenfähigen Läufen")

Bei jeder Lauf – Veranstaltung, bei der bestenlistenfähigen Leistungen erzielt werden sollen, ist eine „Verbandsaufsicht“ vom ausrichtenden Verein einzuladen, die vom HLV (i.d.R. auf Vorschlag des HLV - Kreises) berufen wird.

Die Verbandsaufsicht überwacht den Ablauf der Veranstaltung, insbesondere die Streckenführung, die mit dem Vermessungsprotokoll (Streckenplan) übereinstimmen muss, sowie die durchgeführten Läufe im Vergleich zu der Veranstaltungsanmeldung!

(Weitere Infos sind hier einzusehen: Merkblatt zu den Aufgaben der Verbandsaufsicht)

(Startvoraussetzung der Teilnehmer, die ein bestenlistenfähiges Ergebnis erzielen wollen. Ansonsten sind die Laufveranstaltungen für alle offen, unabhängig von einer Vereins- oder LG-Zugehörigkeit!)

Die entsprechende Einordnung der Lauf-Veranstaltung erfolgt durch den ausrichtenden Verein auf dem Anmeldeformular:

(räumliche Abgrenzungen)

  • landesoffen (=Regelgrößenordnung)
      Startberechtigt sind nur Mitglieder von Leichtathletikvereinen und LGs des HLV.
      (HLV Laufwart genehmigt.)
  • national
      Startberechtigt sind nur Mitglieder von Leichtathletikvereinen und LGs Deutschlands
      (HLV Laufwart befürwortet, anschließend durch den DLV genehmigt.)
  • international
      Startberechtigt sind nur Mitglieder von Leichtathletikvereinen und LGs Deutschlands sowie Startgemeinschaften
      (Veranstaltung wird von der IAAF genehmigt.)

Eine Startpass-Kontrolle der Teilnehmer/innen erfolgt gegenwärtig nicht.

Ergebnisprotokolle sind von jeder Veranstaltung zu erstellen. In dem Ergebnisprotokoll sind aufzunehmen:

  • der Veranstaltungsort und das Datum der Veranstaltung auf jeder Seite,
  • die Wettbewerbe, die Altersklassen und die Uhrzeit des jeweiligen Wettbewerbs,
  • die Namen, Vornamen, das Geburtsjahr, der Verein der Teilnehmer, bei stadionfernen Veranstaltungen die Kennzeichnung der Teilnehmer, die nicht für einen LA-Verein/LG/StG teilgenommen haben, durch Angabe ihres Wohnsitzes.

Werden Wettbewerbe verschiedener Altersklassen oder gemischte Wettbewerbe (männlich/ weiblich) gemeinsam durchgeführt, so sind neben dem Gesamtergebnis auch die Ergebnisse der entsprechenden Altersklassen bzw. nach Geschlecht getrennt darzustellen.

Am Schluss des Ergebnisprotokolls ist zusammenfassend zu vermerken, ob alle Leistungen in die Bestenlisten aufgenommen werden können bzw. welche nicht und aus welchem Grund, z. B. Streckenabkürzung, verpflegen eines Aktiven außerhalb einer Verpflegungsstelle.

Von jeder Veranstaltung ist unmittelbar nach Abschluss der Wettkämpfe ein Veranstaltungsbericht durch das jeweilige EDV-Wettkampfprogramm zu fertigen. Darin sind auch Besonderheiten, die Einfluss auf die Gültigkeit der erzielten Leistungen haben, zu vermerken. Der Veranstaltungsbericht ist vom Wettkampfleiter und der Verbandsaufsicht zu unterzeichnen.

Bei allen Läufen mit Handzeitnahme, die teilweise oder ganz außerhalb des Stadions stattfinden, und wenn die Zeit nicht genau auf die Sekunde angezeigt wird, ist die Zeit auf die nächst längere volle Sekunde aufzurunden und so zu erfassen, z.B. ist 2:09:44,3 Std. als 2:09:45 Std. zu erfassen.

Beim Einsatz eines Transponder-Zeitmesssystem wird auf die Regel 165.24 auf Seite 82/ 83 der IWR hingewiesen. Unter anderem sind für alle Läufe die Zeiten in 0,1 Sekunde umzuwandeln und in ganzen Sekunden zu erfassen. Alle nicht mit Null endenden Zeiten sind auf die nächsthöhere ganze Sekunde aufzurunden und so zu erfassen, z.B. ist 2:09:44,3 Stunden mit 2:09:45 Stunden zu erfassen.

Für die Aufnahme von Ergebnissen in die Bestenliste gilt generell:

Es werden nur Leistungen aufgenommen, für die innerhalb von 10 Tagen nach der Veranstaltung ein Link zu der Ergebnisliste mit Veranstaltungsbericht DLV-Event unter dem Tab "Finisherzahlen erfassen" hinterlegt oder die Datei hochgeladen wird und somit auf unserer Homepage veröffentlicht wird.

Wenn Sie Fragen rund um bestenlistenfähige Lauf-Veranstaltungen in Hessen haben, wenden Sie sich bitte an unseren HLV Laufwart.

Liebe Laufveranstalterin, lieber Laufveranstalter,

für alle ordnungsgemäß beim Hessischen Leichtathletik-Verband angemeldeten und genehmigten Laufveranstaltungen, welche vom DLV e.V., von einem regionalen DLV-Landesverband, von einer ihm untergliederten LA-Organisation, von einem im regionalen LSB/LSV organisierten Sportverein veranstaltet werden oder bei welchen eine der o.g. Organisationen zumindest als Mitveranstalter auftritt besteht folgender Versicherungsschutz (Teilnehmer/innen):

"Nicht-vereinsgebundene Läufer/innen"

Alle Läuferinnen und Läufer sind bei oben genannten Veranstaltungen versichert, auch wenn sie keinem Sportverein angehören.
Der HLV war einer der ersten Landesverbände, der mit der ARAG einen separaten Versicherungsvertrag abschloss.
Für Nichtmitglieder gelten die Bedingungen entsprechend der Maßgabe der Unfall-, Kranken-, Haftpflicht- und der Rechtsschutzversicherung des Sportversicherungsvertrages.
Der Versicherungsschutz für die nicht-vereinsgebunden Läuferinnen und Läufer beginnt jeweils mit dem Eintreffen auf dem für die Veranstaltung vorgesehenen Startplatz zum Zweck der aktiven Teilnahme und endet mit dem Verlassen der Laufstrecke, spätestens mit dem Ende der Laufveranstaltung. Mitversichert ist zudem der direkte Weg von der Veranstaltung nach Hause (Rückweg).
Nicht versichert sind Nichtmitglieder als Zuschauer und Besucher von Laufveranstaltungen.

"Vereinsgebundene Läufer/innen"

Alle "vereinsgebundenen Sportler" sind (weiterhin) durch den Landessportbund Hessen im Rahmen der Kranken-, Unfall-, Haftpflicht- und der Rechtsschutzversicherung durch den Sportversicherungsvertrag des LSB Hessen mit der ARAG versichert.

Vorsicht bei Haftungsausschlüssen!

Der Rechtswart weist die Vereine des HLV darauf hin, dass Haftungsausschlüsse, die nicht individuell vereinbart wurden (beispielsweise bei Wettkampfausschreibungen), unwirksam sind, sofern sie eine generelle Haftungsfreizeichnung beinhalten. Insbesondere kann die Haftung für Vorsatz und grobes Verschulden sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nicht wirksam vertraglich ausgeschlossen werden.

Es empfiehlt sich folgende Formulierung des Haftungsausschlusses:

„Wir schließen unsere Haftung für einfache fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten oder Schäden aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit betreffen. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen unserer Erfüllungsgehilfen.“

Enrique Tortell
- Rechtswart - 

Breiter Konsens beim Sport im Wald

27 Verbände und Institutionen haben im Wildpark Hanau-Kleinauheim die „Vereinbarung Wald und Sport“ unterzeichnet, darunter HLV-Geschäftsführer Thomas Seybold. Bei den vorausgegangenen Sitzungen hatte Volks- und Straßenlaufwart Jochen Miersch den HLV vertreten. „Ziel ist es, die Erholung und die sportliche Betätigung der Menschen im Wald zu unterstützen und dabei zu helfen, Konflikte zu vermeiden“, sagte die hessische Umweltministein Lucia Puttrich. Sie hatte den „Runden Tisch Wald und Sport“ organisiert und moderiert. Dieser geht zurück auf Beratungen zum Hessischen Waldgesetz. Seinerzeit hatten sich Verbände sowie das Ministerium verständigt, das Thema der Betretungsrechte in Verbindung mit sportlicher Betätigung im Wald noch einmal zu diskutieren. Gemeinsam erarbeitet wurde ein Kodex, der 15 Verhaltensregeln umfasst. Begrüßt wurde die Verabschiedung der „Vereinbarung Sport und Wald“ auch vom Landessportbund Hessen (lsb h). „Die Vereinbarung zeigt, dass auch unterschiedliche Interessen in Einklang gebracht werden können, wenn man miteinander und nicht übereinander redet“, sagte lsb h-Vizepräsident Rolf Hocke. „Auch weiterhin wird Sport im Wald möglich sein.“ Allerdings gehöre auch die Rücksichtnahme auf andere Waldnutzer und deren Bedürfnisse zum Sport im Wald.

Zum PDF „Vereinbarung Wald und Sport“ geht es hier.

Der HLV empfiehlt allen Teilnehmern die Anwendung des PAPS-Testes (www.leichtathletik.de/laufen/paps-test/), um versteckte bzw. nicht beachtete Gesundheitsrisiken besser zu erkennen und ggf. Folgeschäden zu vermeiden.