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Ticker

25.01.2012
Vereinsangebot Tickets für Deutsche Hallenmeisterschaften in Karlsruhe

03.01.2012
HLV Startpasslizenz für 2012

08.11.2011
Interessenten für C-Trainer Breitensport bitte melden!


02.02.2012
Liste der Vereinssportfeste aktualisiert.

30.01.2012
Ergebnisse der Süddeutschen Hallenmeisterschaften.

29.01.2012
Ergebnisse der Hessichen Senioren-Hallenmeisterschaften.

25.01.2012
Olympischer Austausch in Griechenland

24.01.2012
Neues Konzept für den Winterwurf der Jugend U16 und U14 (M/W13)

 Archiv

News

25.01.2012
Betty Heidler ist Leichtathletin des Jahres

24.01.2012
Schulsieger bei Laufabzeichen- und Bundesjugendspielwettbewerb geehrt

23.01.2012
LAZ Gießen - die neue Sprinthochburg

22.01.2012
Rumpf, Nannen und Nungeß setzen Zeichen

16.01.2012
Martin Günther vor (Trainings-)Comeback

 Archiv

03.02.2012


Julia Gerter auf Siegertorte (Foto: privat)

Sportlerwahlen: Gerter, Müller und Krause vorn

Weitspringerin Julia Gerter (LAZ Gießen) hat bei der Sportlerwahl 2011 für die Region Mittelhessen die Kategorie Nachwuchssportlerin gewonnen. Ausgeschrieben wurde die Leserwahl zum 16. Mal von der Tageszeitung „Gießener Anzeiger“. Julia Gerter war in der Hallensaison mit 6,35 Meter Zweite der deutschen Jugendmeisterschaften geworden, im Sommer qualifizierte sich die von Landestrainer Philipp Schlesinger betreute Athletin für das Europäische Jugend-Olympia-Festival in der Türkei. Dort überzeugte die Mittelhessin mit 6,14 Meter und Rang zwei hinter der Ukrainerin Maryna Bekh (6,25 Meter) erneut. Den zwei internationalen Einsätzen im Jahr 2011, Julia Gerter war in der Hallensaison auch beim U20-Länderkampf gegen Frankreich und Italien in Hamburg im Einsatz, soll im Sommer 2012 die Teilnahme an der U20-WM in Barcelona folgen. Mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde bei der Sportlerwahl-Gala vor etwa 300 geladenen Gästen Volker Clarius vom LAZ Gießen, laut „Gießener Anzeiger“, der Doyen der heimischen Leichtathletikszene. Die hessische Marathon-Vizemeisterin Julia Galuschka (LG Wettenberg), die bei ihrem Debüt Ende Oktober in Frankfurt 2:56:07 Stunden lief, wurde Zweite in der Kategorie Sportlerin des Jahres.

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02.02.2012


Lutz Philipp (Foto: 50 Jahre HLV)

Lutz Philipp gestorben

Wer die Bestzeiten von Lutz Philipp durchsieht, bekommt einen Eindruck, wo die hessischen Spitzenlangläufer einmal waren und wo sie jetzt stehen. 3.000 Meter in 8:00,8 Minuten (1965), 5.000 Meter in 13:44,0 Minuten (1965), 28:23,4 Minuten über 10.000 Meter (1970), den Marathon brachte er in 2:12:50 Stunden (1972) hinter sich. Philipp nahm an drei Olympischen Spielen teil (1964, 1968, 1972), er startete 21mal im Nationaltrikot, gewann insgesamt 24 deutsche Meistertitel, drei im Trikot von Phönix Lübeck, 21 für den ASC Darmstadt. Geboren in Königsberg, aufgewachsen in Lübeck, wo er auch studierte, kam er Mitte der sechziger Jahre nach Darmstadt. Er sei immer ein emotionaler Läufer gewesen, abhängig von Stimmungen, hat er einmal gesagt. Deshalb fehlte ihm nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München die Motivation, er wurde nur 32. im Marathon; er sei lethargisch gelaufen, berichtet ein Chronist. „Da hat man mich fast zum Start hinprügeln müssen“, meinte Philipp. Der Vater von drei Söhnen war als Oberstudienrat (Mathematik und Sport) an der Justus-Liebig-Schule tätig, spielte in einer Freizeitgruppe Tischtennis und mit seinen Lehrerkollegen Volleyball. Lutz Philipp, der drei deutsche Rekorde über 10.000 Meter lief, eine DLV-Bestzeit im Marathon erreichte und 1973 mit der Sportplakette des Landes Hessen ausgezeichnet wurde, ist nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben.

 

30.01.2012


Christina Kiffe (Foto: Benjamin Heller)

Das letzte Januar-Wochenende: HLV-Athleten in Hustopece, Elz und Sindelfingen am Start

Was vom Wochenende übrig bleibt, Teil 1. Ariane Friedrich hat beim Meeting in Hustopece (Tschechische Republik), einer kleinen Stadt mit 6.000 Einwohnern, ein recht durchwachsenes Comeback gefeiert, das ihr letztlich die Tränen in die Augen trieb. Dreizehn Monate nach ihrem Achillessehnenriss absolvierte die 28-jährige deutsche Hochsprung-Rekordhalterin von der LG Eintracht Frankfurt insgesamt fünf Wettkampfsprünge. Zwei über 1,84 Meter, drei über 1,87 Meter. Vorüber war das medial viel beachtete Comeback nach etwa einer Viertelstunde. Ausländische Journalisten finden sich ansonsten kaum ein in der südmährischen Provinz - wegen Ariane Friedrich herrschte dieses Mal aber gewaltiger Trubel. „1,84 Meter sind indiskutabel“, sagte die unglückliche Friedrich. Das Comeback sei „richtig in die Hose gegangen“. Das Einspringen sei grandios, der Wettkampf ein Flop gewesen.

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26.01.2012


Maryse Luzolo, umgeben von vielen Trainer/innen (Foto: Heller)

Maryse Luzolo springt der Konkurrenz davon

Es war ein weiter Satz, ein ganz weiter. Mit Abstand nach ganz vorne in der deutschen U18-Hallenbestenliste. 6,32 Meter. Maryse Luzolo von der LG Eintracht Frankfurt verbesserte damit ihren persönlichen Rekord aus dem vergangenen Sommer um neun Zentimeter. Sechskommadreizwei mit 16 Jahren - das ist nicht irgendeine Zahlenkombination, sondern bedeutet auch die nationale Spitzenposition in der Altersklasse U20. „Es hatte sich im Training angedeutet, letztlich war die Weite aber doch eine Überraschung“, sagt Trainerin Melanie Zecha. So früh in der Hallensaison, einige Wochen vor den deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen, dem wichtigsten Wettkampf im Winter. Die Leistungsentwicklung der womöglich hoffnungsvollsten Weitspringerin mit deutschem Pass geht also kontinuierlich weiter. Von 5,46 Meter (2009) über 5,93 Meter (2010), 6,23 Meter (2011) auf bislang 6,32 Meter.

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04.02.2012 06:08:05