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Workshop „Zeitmanagement“ mit Antonia Werner


Referentin Antonia Werner beim Workshop in Frankfurt (Foto: Jens Priedemuth)

Neben fundierter Trainingsbetreuung werden den Kaderathleten des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) auch Workshops neben der Kunststoffbahn geboten, um die persönliche Weiterentwicklung zu unterstützen. Im Rahmen des Projektes „Umfeld-Management“ überzeugten sich davon etwa zehn Nachwuchskräfte aus unterschiedlichen Disziplinen. Referentin Antonia Werner beleuchtete in einem interessanten Workshop mit Fallbeispielen und praktischen Übungen das Thema „Zeitmanagement und Stressbewältigung“. Es ist kein Geheimnis, dass für Erfolg und Misserfolg im Wettkampf nicht nur intensives Training und die Umsetzung (mit)verantwortlich sind. Ein entscheidender Faktor für die Athleten ist es auch, die komplexen Aufgaben im Rahmen der sogenannten Dualen Karriere erfolgreich zu bewältigen. Egal ob es sich für den jüngeren Nachwuchs um das Themenfeld Schule/Training oder später Studium/Training handelt. Hier stoßen Athleten häufig an ihre individuellen Grenzen. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, wurden in dem Workshop Hilfestellungen für eine individuelle Optimierung des eigenen Zeitmanagements erarbeitet.

Die Diplom-Psychologin Antonia Werner kennt die Problematik aus eigener Erfahrung, war sie doch B-Kader-Athletin, Länderkampf-Teilnehmerin und hält noch immer den U23-Hessenrekord über 100 Meter Hürden (13,15 Sekunden/2010). Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin der Frankfurter Goethe-Universität beleuchtete sehr praxisnah Fragen wie „Was mache ich mit meiner Zeit?“, „Wie kann ich meine Zeit organisieren, dass ich meine Ziele erreiche?“, „Wie vermeide ich Zeitdruck und Stress?“, „Wie kann ich meine Pläne besser umsetzen lernen?“ und „Wie kann ich in einer Stress-Situation kurzfristig reagieren?“

Auch Carsten Ebert war von dem Workshop sehr angetan. „Wir hatten Teilnehmer vom Schülerbereich, angehende Abiturienten und Sportler, die bereits im Studium sind. Das Seminar kam bei allen Athleten sehr gut an. Deshalb planen wir für März eine Fortsetzung. Um noch besser auf individuelle Fragen eingehen zu können, denken wir an eine Aufteilung in unterschiedliche Altersgruppen. Bei den Fragen und Problemen von Schülern und Studenten gibt es erfahrungsgemäß doch Unterschiede“, so der Referent Leistungssport & Marketing beim HLV.

Jens Priedemuth

 


05.12.2017