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Laufbegeisterung in Nordhessen beim Kassel-Marathon


Melat Yisak Kejeta will den Halbmarathon-Streckenrekord angreifen (Foto: Veranstalter)

Wenn die Teilnehmer am Freitag, 29. September, ab 14 Uhr in der Auepark-Großsporthalle ihre Startunterlagen für den EAM Kassel Marathon abholen, ist in Nordhessen endgültig wieder Laufbegeisterung zu spüren. Auch wenn bei der elften Auflage die Zahl der Voranmeldungen im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas schwächer ist. „Aber ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine tolle Veranstaltung haben werden“, sagt Organisationsleiter Winfried Aufenanger. „Es müssen ja nicht immer Rekorde fallen.“ Marathon-Vorjahressieger Edwin Kosgei (Kenia) sowie der Vorjahreszweite, Sieger 2013 und Zweite 2015, sein Landsmann Hosea Tuei, die beide am Freitagabend direkt aus ihren Heimatländern anreisen, haben sich einiges vorgenommen. Die beiden Topläufer sind optimistisch, den Streckenrekord von 2:12:54 Stunden (2010) brechen zu können. Die Zahl der Afrikaner ist in diesem Jahr nach der Absage des Äthiopiers Demeke Wosene deutlich kleiner, was eine Chance für die heimischen Läufer sein kann. Insbesondere Ybekal Daniel Berye (PSV Grün-Weiß Kassel), im Vorjahr Vierter in 2:23:18 Stunden, liebäugelt mit dem Podest. In der Frauenwertung dürfte Prisca Kirpono (Kenia) der langersehnte Sieg gelingen.

Die Streckenrekorde auf der Halbmarathondistanz können auf jeden Fall verbessert werden. Mit dem vorjährigen EM-Teilnehmer Jens Nerkamp (Bestzeit 1:04:06 Stunden) und Tom Ring (1:10:47) sind zwei PSV-Athleten erstrangige Sieganwärter und einen neuen Rekord (1:11:30/Markus Jahn/Grün-Weiß Kassel). Der in der Erstaufnahmeeinrichtung Rotenburg lebende Eritreer Yeabtsega Zemudiy geht ebenso ambitioniert ins Rennen wie Chalachew Tiruneh (27/ Marathon-Bestzeit 2:11 Stunden). Der Äthiopier beendete am vergangenen Sonntag den Berlin-Marathon als 15. in 2:15:05 Stunden.

Im Frauenrennen will Melat Yisak Kejeta (Grün-Weiß Kassel) den Streckenrekord von Silke Optekamp (1:17:59) angreifen - obwohl sie erst am vergangenen Sonntag in Luxemburg schnelle 1:11:17 Stunden gelaufen ist. Dreimal ist das Marathon-Covergirl in diesem Jahr bereits 1:11 Stunden. Härteste Konkurrentin dürfte ihre Vereinskameradin Anna Starostzik sein.

Quelle: Pressemitteilung

 


29.09.2017