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6,61 Meter - Maryse Luzolo springt Bestleistung


Maryse Luzolo (Foto: Benjamin Heller)

Die hessischen Top-Weitspringerinnen haben am Pfingstsonntag beim Spezial-Meeting in Oberteuringen, das liegt am Bodensee, mit sehr guten Leistungen überzeugt. Hinter der Tagessiegerin Alexandra Wester vom ASV Köln (6,70 Meter) sprang die deutsche Jahresbeste Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt) mit 6,66 Metern auf Platz zwei und bestätigte damit ihre herausragende Form vom Mehrkampf-Meeting in Götzis, wo sie mit 6,86 die WM-Norm deutlich übertroffen hatte. Melanie Bauschke (LAC Olympia Berlin) wurde mit 6,61 Metern Dritte. Dahinter platzierte sich weitengleich mit persönlicher Bestleistung und der Normerfüllung für die U23-EM Maryse Luzolo vom Königsteiner LV.

Ebenfalls am Sonntag fanden die Hauptwettkämpfe beim Hammerwurf-Meeting in Frankisch-Crumbach (Odenwald) statt. Kathrin Klaas von der LG Eintracht Frankfurt hatte ihre Teilnahme im Vorfeld mit einer kryptischen Instagram-Botschaft abgesagt („Mein Körper ist noch nicht für Wettkämpfe bereit“) - vor Ort wurde dann die Lücke im Jahr eins nach dem Rücktritt von Betty Heidler besonders deutlich. Die Olympiateilnehmerin Charlene Woitha (SCC Berlin) wurde nur Fünfte mit 66,80 Meter, Carolin Paesler (LG Eintracht Frankfurt) Sechste mit 66,11 Meter. Besser hatte es zuvor der hessische Nachwuchs gemacht. Konstantin Steinfurth (LG Eppstein-Kelkheim) schleuderte den Hammer als Zweitplatzierter der U23-Konkurrenz auf die persönliche Bestweite von 61,89 Metern, Sebastian Arnold (TuS Weilmünster) erzielte als U20-Fünfter einen Hausrekord mit 62,14 Metern. In der U16 wurde Kai Hurych (KSV Fürth) Dritter mit 61,83 Metern. Maximilian Becker (LG Eintracht Frankfurt) gewann den B-Wettkampf mit 67,48 Metern.

Und noch ein Nachtrag vom Samstag. Sprinter Michael Pohl (Wiesbadener LV) lief beim Meeting in Gladbeck die 100 Meter bei einem Gegenwind von 0,7 Metern pro Sekunde in 10,62 Sekunden. Keine wirklich überragende Zeit, aber laut Trainer David Corell hatte Pohl den Start „verschlafen“. Drei Zehntel schneller seien möglich.

Uwe Martin

 


05.06.2017