Sponsoren HLV Logo

Gemeinsam gegen Doping

Der Landessportbund Hessen (lsb h) und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) haben sich auf eine enge Kooperation in der Dopingprävention verständigt. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten lsb h-Präsident Rolf Müller und Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA Deutschland. Darin wird als oberstes Ziel genannt, „die Dopingprävention auf Landesebene gemeinsam nachhaltig zu gestalten und einen umfangreichen Schutz für Athletinnen und Athleten zu gewährleisten“.

„Im Breiten- wie im Spitzensportbereich vermittelt der Sport Werte. Der wohl wichtigste heißt Fairness. Doch die herrscht nur, wenn keiner unerlaubte Mittel einnimmt oder sich auf sonstige Art und Weise einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Mit unserem Engagement gegen Doping wollen wir einen Beitrag zur Fairness im Sport leisten“, sagt Müller. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wird der lsb h nun fester Bestandteil des Präventionsprogramms „Gemeinsam gegen Doping“.

In dieser Rolle wird die Dachorganisation des organisierten Sports in Hessen künftig verstärkt auf die Serviceangebote der NADA zurückgreifen. „In Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden werden wir mehrmals pro Jahr Schulungen für Athleten, Trainer und/oder Eltern organisieren“, kündigt Müller an. Experten der NADA werden in diesem Rahmen auf die Risiken von leistungssteigernden Mitteln und des Dopings generell hinweisen.

„Die Angebote richten sich in erster Linie an Kaderathleten und ihr Umfeld. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass Doping oder der Einsatz von Schmerzmitteln schon im Übergang vom Freizeit- zum Leistungssport eine Rolle spielen. Auch hier wollen wir künftig noch stärker sensibilisieren“, so Müller, der darauf hinweist, dass sich der Landessportbund schon seit Jahren im Kampf gegen Doping engagiert: Bereits 2013 wurde Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie am Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt, zum Anti-Doping-Beauftragten des Verbandes ernannt.

Quelle: Pressemitteilung lsb h

 


10.03.2017